Die heutige Ansprache von Bundeskanzler Christian Stocker ist ein klares Bekenntnis zur heimischen Landwirtschaft und zu den bäuerlichen Familienbetrieben. Stocker hat beim Politischen Neujahrsauftakt der ÖVP die Richtung für 2026 unter dem Motto „Wendepunkt zum Aufschwung“ skizziert, mit einer rot-weiß-roten Wirtschaftsoffensive, neuen Partnerschaften und dem Ziel, Betriebe von Bürokratie zu entlasten, statt neue Belastungen zu schaffen.
Der Bundeskanzler hat die zentrale Bedeutung der Land- und Forstwirtschaft betont. Land- und Forstwirte pflegen mit ihrer täglichen Arbeit die Kulturlandschaft und leisten damit einen wesentlichen Beitrag dazu, dass Österreich ein attraktives Lebens- und Urlaubsland bleibt. Gleichzeitig hat er zugesichert, sich in den Verhandlungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik der EU dafür einzusetzen, dass ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, um den Erhalt der kleinstrukturierten, familiengeführten Landwirtschaft in Österreich langfristig abzusichern.
Klare Haltung zur Gemeinsamen Agrarpolitik
Die GAP ist das Fundament für eine flächendeckende, produzierende Landwirtschaft. Sie schafft Planungssicherheit für unsere Bauernfamilien und stärkt den ländlichen Raum.
„Die Kanzlerrede ist ein klares Signal für die EU-Verhandlungen. Ich bin froh über das klare Eintreten des Bundeskanzlers für eine starke Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union. Wer bei der GAP kürzt oder die Agrarmittel in einem ‚Single Fund‘ verwässert, gefährdet Versorgungssicherheit und den ländlichen Raum. Die Lebensmittelproduktion gehört zur kritischen Infrastruktur und sichert Versorgungssicherheit sowie Wertschöpfung im ländlichen Raum. Kürzungen sind daher für uns nicht akzeptabel“, betont Bauernbund-Präsident Abg.z.NR DI Georg Strasser.
„Mit Christian Stocker als Bundeskanzler haben wir einen starken und verlässlichen Partner an der Spitze unseres Landes. Die Versorgungssicherheit mit regionalen, hochwertigen Lebensmitteln hat für uns als Bundesregierung höchste Priorität. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, Stabilität und Planbarkeit für unsere Bäuerinnen und Bauern zu gewährleisten und den ländlichen Raum gezielt weiterzuentwickeln – etwa in den Verhandlungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik. Beim Umwelt- und Klimaschutz setzen wir auf Innovation, Technologie und nachhaltiges Wachstum statt auf Verbote. So sichern wir die Lebensqualität in Österreich und machen unser Land fit für die Zukunft“, so Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig.
Bauernbund als starke Stimme der Landwirtschaft
Die Rede des Bundeskanzlers zeigt, dass die Anliegen der Landwirtschaft auf höchster politischer Ebene Gehör finden. „Wertschätzung ist wichtig. Entscheidend ist, dass daraus konkrete Maßnahmen folgen. Unsere bäuerlichen Familienbetriebe brauchen faire Rahmenbedingungen. Dafür setzen wir uns ein“, so Strasser.
Gemeinsamer Auftrag für die Zukunft
Der Bauernbund sieht die Kanzlerrede als wichtigen Impuls für die kommenden Weichenstellungen. Österreich braucht auch in Zukunft eine Landwirtschaft mit Perspektive. Dafür braucht es Planungssicherheit. Dafür braucht es eine starke Stimme. Dafür braucht es eine Politik, die die Leistungen der bäuerlichen Familienbetriebe absichert.
„Wir werden diesen Weg weitergehen, in Österreich und in Europa. Für unsere Bäuerinnen und Bauern, für den ländlichen Raum, für Versorgungssicherheit für alle“, so Strasser abschließend.
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