SalzburgMilch verleiht „Goldene Kuh“ für besonderes Engagement rund um Tierwohl und Nachhaltigkeit

Mit der erneuten Verleihung der „Goldene Kuh“ rückte die SalzburgMilch kürzlich besondere Verdienste ihrer Bäuerinnen und Bauern rund um Tierwohl und Nachhaltigkeit in den Fokus und setzte damit ein starkes Zeichen der Wertschätzung. Dabei ging ein Preisgeld von insgesamt 9.000 Euro an die Gewinner/-innen aus drei Kategorien.

Im Rahmen der österreichweit einzigartigen Tiergesundheitsinitiative sorgen die rund 2.300 SalzburgMilch Bäuerinnen und Bauern auf ihren Höfen bereits seit 2017 für Tierwohlstandards weit über gesetzliche Vorgaben hinaus. Viele von ihnen setzen zudem weitere Maßnahmen, um das Wohlbefinden und die Gesundheit ihrer Kühe zusätzlich zu fördern. Mit dem Tierwohlpreis „Goldene Kuh“ hat die SalzburgMilch dieses außergewöhnliche Engagement 2024 erstmalig ausgezeichnet und damit breites öffentliches Interesse geweckt. Seitdem sind viele weitere innovative Projekte zur Steigerung von Tierwohl, aber auch zur Förderung von Nachhaltigkeit, von den Bauernfamilien der SalzburgMilch initiiert worden – die nun mit der erneuten, festlichen Verleihung des Preises „Goldene Kuh“ am 22. Jänner 2026 honoriert wurden.

Die Einreichung der Projekte untermauerte dabei, dass die SalzburgMilch Bäuerinnen und Bauern Tierwohl nicht als Zustand, sondern als Prozess betrachten, der einer kritischen Hinterfragung und ständigen Weiterentwicklung bedarf. Entsprechend vielfältig und innovativ präsentierten sich auch die Projekte, die in den drei Kategorien „Gelebtes Tierwohl von Klein bis Groß“, „Innovative Umbaulösungen für Milchkühe, Jungrinder und/oder Kälber“ und „Mehr Nachhaltigkeit am Milchviehbetrieb“ eingereicht wurden. Eine unabhängige dreiköpfige Jury, bestehend aus je einem Tierarzt, Wissenschaftler und Konsumenten, zeigte sich von der hohen Qualität der Einreichungen sehr beeindruckt. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass Tierwohl oft von großem Innovationsdrang getragen wird – auch wenn dies mit Mehraufwand verbunden ist.

Auch „Mit dem SalzburgMilch Tierwohlpreis zeichnen wir Vorzeigebetriebe aus, die ihrer Arbeit mit großer Leidenschaft nachgehen. Unter den Einreichungen fanden sich zahlreiche exzellente Projekte, die für eine nachhaltige und zukunftsfähige Landwirtschaft mit besonderem Fokus auf das Tierwohl stehen.“ und Schirmherrin des Tierwohlpreises, schließt sich dem positiven Urteil der Jury an: „Mit dem SalzburgMilch Tierwohlpreis zeichnen wir Vorzeigebetriebe aus, die ihrer Arbeit mit großer Leidenschaft nachgehen. Unter den Einreichungen fanden sich zahlreiche exzellente Projekte, die für eine nachhaltige und zukunftsfähige Landwirtschaft mit besonderem Fokus auf das Tierwohl stehen.“ Dabei zeigt sich, dass Tierwohl auf vielfältige Weise an den Höfen der SalzburgMilch gefördert wird. Oft werden Kälber direkt am Hof aufgezogen und damit Transportwege vermieden und durch Gruppenhaltung werden die Emotionen der Tiere positiv beeinflusst. Technische Innovationen wie automatisierte Lüftungen oder Heutrocknungsanlagen sorgen zudem für eine hohe Qualität von Luft und Futter und eigene Tunnel erleichtern den freien Zugang zu Weiden.

Neue Einreichungs-Kategorie ehrt besonders nachhaltiges Engagement

Nachhaltiges Denken und Agieren ist auch auf den Familienbauernhöfen der SalzburgMilch seit jeher gelebte Praxis. Dies manifestiert sich auf vielfältige und sehr betriebsspezifische Weise, wie die zum Tierwohlpreis „Goldene Kuh“ eingereichten Maßnahmen belegen. Was aber alle Projekte als verbindendes Element eint, ist die Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit, die bei allen Entscheidungen mitschwingt. So werden Investitionen in Maßnahmen stets mit generationsübergreifendem Blick und in Hinsicht auf Jahrzehnte getätigt. Eine nachhaltige Einstellung, die speziell bei baulichen Maßnahmen rund um Stall und Haus ihre Berücksichtigung findet. Viele der eingereichten Projekte zielen auf die Reduktion von CO₂-Emissionen ab, etwa durch die Vermeidung von Transportwegen, indem Holz aus dem eigenen Wald genutzt wird oder Kühe auf eigenen Weiden grasen und so eine standortgerechte Milchwirtschaft umgesetzt wird. Zahlreiche SalzburgMilch Höfe investieren zudem in erneuerbare Energien, um möglichst energieautark zu wirtschaften. Nachhaltiges Wirtschaften äußerst sich auf unterschiedlichster Weise, wie die Vielfalt der Projekte zeigt. Um dieses Bewusstsein zu stärken, vermitteln viele Bäuerinnen und Bauern bei Hofführungen der nächsten Generation den verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt.

Zum Siegerprojekt in der Kategorie „Mehr Nachhaltigkeit am Milchviehbetrieb“ wurde schließlich ein Betrieb gekürt, der sich mit seiner ganzheitlichen Betrachtungsweise von Nachhaltigkeit hervorgetan hat. Marianne Schmid, Spezialistin für Nachhaltigkeits- und ESG-Management bei SalzburgMilch, über die Beweggründe hinter der Entscheidung: „Der Gewinner-Hof konnte die Jury nicht nur mit einer einzelnen Maßnahme überzeugen, sondern mit einer großen Vielfalt an Initiativen. Neben einer hofeigenen Pflanzenkläranlage und Hackschnitzelheizung, die mit eigenem Holz betrieben wird, stach vor allem das Engagement zur Förderung von Lebensräumen und Artenvielfalt heraus.“ Der Siegerbetrieb setzt auf die Erhaltung von alten, bedrohten Nutztierrassen wie die Original Pinzgauer und bietet auch den kleinsten Lebewesen wie Insekten, Fröschen oder Schwalben in Steinhaufen, Streuwiesen, Biotopen und Brennnessel-Streifen einen ungestörten, natürlichen Unterschlupf.

Die SalzburgMilch Tiergesundheitsinitiative

Seit 2017 sorgt die SalzburgMilch Tiergesundheitsinitiative für eine nachhaltige Verbesserung in Bezug auf Auslauf, Fütterung, Gesundheit und artgerechte Haltung ihrer Milchkühe. Damit nehmen die Salzburger Premium Milchmacher eine Pionierrolle in Österreichs Molkereilandschaft ein. Herzstück der Initiative sind regelmäßige Tiergesundheits-Checks, bei denen unabhängige Prüfer den individuellen Gesundheitszustand der Kühe kontrollieren und gegebenenfalls weiterführende Empfehlungen aussprechen. Dr. Katharina Lichtmannsperger, Österreichs einzige molkereieigene Tierärztin, steht den SalzburgMilch Bauern und Bäuerinnen zusätzlich beratend zur Seite. Als oberstes Gremium der Tiergesundheitsinitiative hat SalzburgMilch den Tiergesundheitsbeirat ins Leben gerufen. Er setzt sich aus unabhängigen, österreichischen Fachleuten, Tierärzten und Milchbauern zusammen. Diese begleiten und unterstützen mit ihrer Expertise die Umsetzung und laufende Weiterentwicklung der Tiergesundheitsinitiative. Die Kühe der SalzburgMilch erhalten ausschließlich hochwertiges, palmölfreies und gentechnikfreies Futter aus Europa und haben permanenten Zugang zu frischem Wasser. Zusätzlich tragen die Höfe Sorge, dass ihre Kühe mindestens 120 Tage Auslauf und Zugang zur Weide erhalten – also 30 Tage mehr als das Gesetz es aktuell vorschreibt.

Alle Informationen zur einzigartigen Tiergesundheitsinitiative der SalzburgMilch finden Sie online unter: https://www.milch.com/de/tierwohl/

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