FPÖ-Stumpf: Sparen bei Wiener Bädern ist sozial- und gesundheitspolitisch völlig verfehlt

Die von der Stadt Wien angekündigten Einsparungen im Bereich der Wiener Bäder sorgen für massive Einschränkungen im laufenden Betrieb. Kürzere Öffnungszeiten, geschlossene Saunaangebote und reduzierte Dienstleistungen treffen ausgerechnet jene Wienerinnen und Wiener, die auf ein leistbares und gut funktionierendes Freizeit- und Gesundheitsangebot angewiesen sind.

„Bereits die massiven Tariferhöhungen der letzten Zeit haben zu einem deutlichen Besucherrückgang in den Wiener Bädern geführt. Das ist eine die direkte Folge der Teuerungspolitik der SPÖ-NEOS-Stadtregierung – darüber darf sich niemand wundern“, kritisiert Michael Stumpf, Gemeinderat und Landtagsabgeordneter sowie Ausschusssprecher der FPÖ im Gemeinderatsausschuss für Klima, Umwelt, Demokratie und Personal, in dessen Zuständigkeit auch die Wiener Bäder fallen.

Umso unverständlicher sei es, nun zusätzlich bei den Leistungen zu sparen. „Wer zuerst die Preise erhöht und dann auch noch den Sparstift bei den Dienstleistungen ansetzt, treibt die Besucher endgültig aus den Bädern. Dieser Sparkurs wird den Besucherrückgang weiter verschärfen“, so Stumpf.

Die Wiener Bäder seien ein Angebot für alle Generationen und Einkommensschichten – und weit mehr als reine Freizeitbetriebe. „Unsere Bäder erfüllen eine zentrale gesundheitspolitische Funktion. Bewegung, Schwimmen und Erholung müssen für alle leistbar bleiben. Gerade in Zeiten der Teuerung ist das der falsche Ort zum Sparen“, betont Stumpf.

Besonders kritisch sei, dass die Wienerinnen und Wiener dieses Angebot ohnehin bereits über ihr Steuergeld finanzieren. „Jetzt sollen sie höhere Eintrittspreise zahlen und gleichzeitig Leistungskürzungen hinnehmen – das ist inakzeptabel und ein völlig falscher Ansatz“, stellt Stumpf klar.

Abschließend fordert Stumpf ein Umdenken im Rathaus: „Die Stadtregierung muss endlich an anderen Schrauben drehen. Einsparungen bei den Wiener Bädern gehen zulasten der Gesundheit, der sozialen Fairness und der Lebensqualität – das wird die FPÖ nicht akzeptieren.“ (Schluss)

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