Wissenschaftsfonds FWF: Grundlagenforschung als Basis für Schlüsseltechnologien

In der heute vorgestellten Industriestrategie benennt die Bundesregierung zentrale Schlüsseltechnologien von besonderer Bedeutung für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Österreich. Dabei zeigt sich, dass ein guter Teil der ausgewählten Bereiche – darunter Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Advanced Materials und Life-Sciences – gezielt auf den etablierten Stärkefeldern der österreichischen Grundlagenforschung aufbaut.

Die genannten Bereiche sind Felder, in die der FWF in den letzten Jahren intensiv investiert hat – insbesondere sind sieben der neun laufenden FWF-Exzellenzcluster Schlüsseltechnologien zuzuordnen. Diese Erfolgsgeschichte zeigt, dass die themenoffene, ausschließlich an wissenschaftlicher Exzellenz orientierte Mittelvergabe des FWF ein entscheidender Erfolgsfaktor ist: Durch jahrelange kontinuierliche Bottom-up-Förderung konnte in zentralen Forschungsfeldern wertvolles Know-how aufgebaut werden, das heute direkt den Schlüsseltechnologien zugutekommt.

„Damit Tausende Forschende an Österreichs Forschungsstätten und Universitäten auch künftig die Grundlage für Innovationen und die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen schaffen können, braucht es neben der Industriestrategie auch die in der FTI-Strategie festgelegte wachstumsorientierte Finanzierung des gesamten FTI-Pakts. Vor 20 Jahren war nicht vorhersehbar, welche Technologien heute eine Schlüsselrolle spielen würden und welche Herausforderungen auf uns zukommen werden. Umso wichtiger ist es, exzellente Forschung auf internationalem Niveau in ihrer gesamten thematischen Breite zu fördern. Nur so lässt sich langfristig sicherstellen, dass Österreich innovationsfähig und zukunftsfit bleibt“, so FWF-Präsident Christof Gattringer.

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