SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim hat heute, Donnerstag, scharfe Kritik an aktuellen Aussagen von IV-Präsident Knill in Sachen Mehrwertsteuer-Senkung bei Grundnahrungsmitteln geübt. „Dass Knill jetzt nach seinen unsäglichen Plänen zur Erhöhung des Pensionsantrittsalters mit Aussagen auftritt, die an Marie Antoniette erinnern, und gegen die Mehrwertsteuer-Senkung bei Lebensmitteln schießt, zeigt, dass Industrie-Boss Knill völlig losgelöst von der Lebensrealität der Menschen ist. Knill, der offenbar jeden Überblick verloren hat, sei ein Rendezvous mit der Wirklichkeit empfohlen. Zum Beispiel ein Gespräch mit einer alleinerziehenden Mutter, die bei jedem Einkauf im Supermarkt Angst haben muss, ob sich noch ein Laib Brot oder ein Stück Butter ausgeht“, so Seltenheim gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer ist klar: „Im Gegensatz zu Knill weiß die SPÖ, dass die Bevölkerung enorm unter der Teuerung leidet und die hohen Lebensmittelpreise vielen Menschen schwer zu schaffen machen. Gerade Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen sind besonders von den hohen Kosten für Grundnahrungsmittel betroffen. Genau deshalb greifen wir ein und entlasten die Menschen. Für hunderttausende Familien, Alleinerziehende und Pensionist*innen macht jeder Euro, den man weniger beim Einkaufen ausgeben muss, sehr wohl einen Unterschied. Diese Menschen, die im Gegensatz zu Industrie-Boss Knill jeden Euro zweimal umdrehen müssen, können auf die Zurufe von Herrn Knill sehr gut verzichten“, so Seltenheim.
„Völlig daneben“ ist für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Seltenheim auch die Aussage Knills, wonach die von SPÖ-Chef, Vizekanzler Andi Babler durchgesetzte Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmittel dem Standort nicht helfe. „Man muss kein Harvard-Absolvent sein, um zu wissen, dass der heimische Wirtschaftsstandort natürlich enorm davon profitiert, wenn den Menschen mehr Geld im Börsel bleibt und sie mehr Kaufkraft haben“, so Seltenheim, der klarstellt: „Die SPÖ mit Vizekanzler Andreas Babler an der Spitze arbeitet seit Tag 1 in der Regierung für die Menschen und ist die treibende Kraft bei der Bekämpfung der Teuerung. Andi Babler hat versprochen, bei den größten Teuerungstreibern Wohnen, Energie und Lebensmittel direkt einzugreifen. Und genau das geschieht – Punkt für Punkt, rasch und gegenfinanziert.“ (Schluss) mb/bj
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