FW-Langthaler: Wirtschaft am Kipppunkt – 20.000 Betriebsschließungen jährlich und eine Wirtschaftskammer, die schweigt.

Die aktuellen Daten zur Unternehmenslandschaft zeigen eine dramatische Entwicklung: 6.545 Insolvenzen im Jahr 2024, der höchste Wert seit Beginn der Erfassung durch Statistik Austria. Zusätzlich wurden 2.541 Insolvenzverfahren mangels Vermögen nicht eröffnet – Betriebe, die so tief in der Krise waren, dass selbst ein geordnetes Verfahren nicht mehr möglich war.

Noch deutlicher wird die Lage, wenn man alle Betriebsschließungen berücksichtigt: Laut Unternehmensdemografie verschwinden in Österreich jährlich mehr als 14.000 aktive Unternehmen aus dem Markt. Rechnet man die Insolvenzen hinzu, ergibt sich ein Gesamtbild von rund 20.000 Betriebsschließungen pro Jahr.

Auch die Wirtschaftskammer zeigt ein strukturelles Problem: über 140.000 ruhende Gewerbeberechtigungen – ein deutliches Warnsignal, wie viele Unternehmer den Betrieb vorläufig oder dauerhaft aufgeben.

Generalsekretär der Freiheitlichen Wirtschaft, Reinhard Langthaler abschließend:
„Diese Zahlen sind nicht abstrakt. Sie stehen für Verantwortung, Lebenswerke und für Leistungsträger, die jeden Tag alles geben. Österreich braucht jetzt eine wirtschaftspolitische Trendwende, weniger Belastungen und eine wirkungsvolle Interessenvertretung. Es reicht – wir brauchen eine echte Perspektive für die Unternehmer dieses Landes.“

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