- Fünf Jahre Laufzeit, Auftragsvolumen von 50 Millionen Euro
- System wird auch auf Einführung der CO2-Emissionsklassen vorbereitet
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Section Control ebenfalls erfolgreich implementiert
Kapsch TrafficCom hat einen neuen Auftrag für die Wartung und den Betrieb des landesweiten Maut- und E-Vignetten-Systems in Bulgarien erhalten.
Der Auftrag wurde von der bulgarischen Straßeninfrastrukturbehörde (RIA) nach einem Ausschreibungsverfahren vergeben.
Der Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren und ein Volumen von 50 Millionen Euro, wobei im Laufe der Zeit mit zusätzlichen Systemadaptionen gerechnet wird. Im Rahmen des Vertrags wird Kapsch TrafficCom den Betrieb und die Modernisierung der bulgarischen Mautinfrastruktur sicherstellen, einschließlich der Aktualisierung von Rechenzentren, Softwareplattformen und straßenseitigen Systemen.
„Wir sind stolz darauf, unsere Partnerschaft mit Bulgarien bei der Bereitstellung eines zuverlässigen und zukunftsfähigen Mautsystems fortzusetzen. In den kommenden Monaten und Jahren werden wir sicherstellen, dass das System ordnungsgemäß funktioniert und die notwendigen Aktualisierungen vorgenommen werden, um den Emissions- und Einnahmeanforderungen gerecht zu werden“, so Michael Weber, Head of Sales EMEA bei Kapsch TrafficCom.
Nachdem Bulgarien mit dem 1.1.2026 Teil der Eurozone ist, hat Kapsch TrafficCom bereits die notwendigen Systemanpassungen vorgenommen, um diesen Übergang auch mautseitig zu ermöglichen. Darüber hinaus bereitet das Unternehmen das Mautsystem aktiv auf die Einführung der CO₂-Emissionsklassen vor, eine wichtige EU-weite Initiative, die differenzierte Mauttarife auf der Grundlage von Fahrzeugemissionskategorien ermöglicht.
Neben dem Mautbetrieb verwaltet Kapsch TrafficCom weiterhin das kürzlich auf bulgarischen Straßen eingeführte Geschwindigkeitsüberwachungssystem, das die Verkehrssicherheit und die Einhaltung der Vorschriften verbessert und dabei auf die bestehende Mautinfrastruktur zurückgreift.
Das bulgarische Mautsystem
Kapsch TrafficCom hat das derzeitige E-Vignetten-System für Personenkraftwagen und das satellitengestützte Lkw-Mautsystem in Bulgarien entwickelt und implementiert. Dieses Projekt, das 2019 in Zusammenarbeit mit RIA gestartet wurde, hat das Mautsystem des Landes von zeitbasierten Vignetten (wie etwa in Österreich) auf ein entfernungsbasiertes Modell für schwere Nutzfahrzeuge (HGV) umgestellt, das modernste Satelliten-Mauttechnologie nutzt. Das System umfasst über 16.000 Kilometer Straßen und verwaltet elektronische Mautgebühren für Lkw und E-Vignetten für Pkw. Bis 2020 wurde die GNSS-Mauterhebung für alle Lkw eingeführt, was zu einem Umsatzanstieg von 10 % aus E-Vignetten und zusätzlichen Gewinnen aus verbesserten Durchsetzungsmaßnahmen führte.
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