„Mit den angekündigten ersten Eckpunkten aus der Industriestrategie setzt die Bundesregierung in einer wirtschaftlich herausfordernden Phase erste Signale für den Industriestandort Österreich. Angesichts des hohen Kosten- und Wettbewerbsdrucks – verschärft durch internationale Entwicklungen – sind rasch wirksame und zielgerichtete Maßnahmen entscheidend“, so Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung (IV).
„Die Industrie steht aktuell unter enormem Kosten- und Wettbewerbs- bzw. Standortdruck, gerade auch durch die Ankündigung Deutschlands einen Industriestrompreis einzuführen. Darauf braucht es rasche und spürbare Antworten – angesichts dessen ist die Ankündigung des Industriestrompreises, ähnlich wie in Deutschland, eine wichtige und positive Nachricht“, betont Knill und meint weiter: „Ein international wettbewerbsfähiger Industriestrompreis ist kein Sonderwunsch der Industrie, sondern eine zentrale Standortfrage.“
Ein wirksamer Industriestrompreis ist ein entscheidendes Instrument, um Produktionsstandorte, Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Österreich abzusichern. „Hier geht es nicht um kurzfristige Unterstützung einzelner Betriebe, sondern um die Sicherung der industriellen Basis des Landes, angesichts dessen ist es positiv, dass die Bundesregierung hier auf Bestreben von Bundeskanzler Stocker rasch reagiert hat“, erklärt Knill. Auch die Verlängerung der Strompreiskompensation (SAG) ist ein positives Signal. „Das geht klar in die richtige Richtung und gibt Planbarkeit.“
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