FPÖ – Nepp/Zmuegg: Wien ist nicht Wirtschaftsmotor, sondern Pleitehauptstadt – rot-pinke Politik fährt den Mittelstand an die Wand!

Scharfe Kritik an der Wirtschaftspolitik von SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig übten heute der Wiener FPÖ-Chef Stadtrat Dominik Nepp und der Wirtschaftsexperte Gerald Zmuegg bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. Die von der Stadtregierung verbreitete Erzählung vom „Wachstumsmotor Wien“ sei nichts anderes als gefährliche Schönfärberei, während Betriebe reihenweise unter Druck geraten oder zusperren müssten.

„Bürgermeister Ludwig hat die Wiener vor der Wahl belogen. Er hat keine weiteren Belastungen versprochen, aber nach der Wahl ist das gesamte Budgetdesaster ans Tageslicht gekommen. Jetzt werden die Wiener ausgesackelt: durch horrende Energiepreise, höhere Wohnbauförderungsbeiträge und steigende Abgaben, die auch die Unternehmer massiv treffen“, so Nepp.

Die Zahlen seien alarmierend: Bei rund 1.500 Unternehmen ist im Jahr 2025 in Wien die Insolvenz eröffnet worden, jedes dritte Insolvenzverfahren in ganz Österreich entfällt auf Wien. „Wenn Wien wirklich der Wirtschaftsmotor wäre, dann wäre es nicht das Pleitezentrum der Republik. Dafür trägt die rot-pinke Stadtregierung mit Bürgermeister Ludwig an der Spitze die Verantwortung“, betonte Nepp.

Für einen wirtschaftlichen Neustart in Wien braucht es einen klaren Kurswechsel:

  1. Eine politische Vertretung, die den Mittelstand ernst nimmt
    Unternehmer dürfen nicht länger als Melkkuh der Stadtregierung behandelt werden. Wien braucht eine starke Stimme, die die Interessen der Betriebe konsequent gegen die SPÖ durchsetzt.

  2. Einen funktionierenden Kapitalmarkt für KMU
    Unternehmen brauchen Finanzierung statt Förder-Dschungel und Bürokratiehürden. Private Investitionen in Wiener Betriebe müssen erleichtert werden – etwa über Haftungsmodelle – statt gute Ideen an Formularen scheitern zu lassen.

  3. Ein Ende der SPÖ-Einladungspolitik in das Sozialsystem
    Wien braucht qualifizierte Fachkräfte statt Massenzuwanderung in die Mindestsicherung. Es ist ein Skandal, dass jährlich rund eine Milliarde Euro für Asylanten in der Mindestsicherung ausgegeben wird, während Betriebe händeringend Mitarbeiter suchen.

  4. Leistbare Energie statt Abkassieren durch Wien Energie
    Wien Energie kassiert mit hohen Preisen ab und saniert damit eigene Schulden. SPÖ-Bürgermeister Ludwig ist selbst Preisregulator und setzt die horrenden Preise selbst fest. Das zahlen Wiener Betriebe und Haushalte. Energie darf kein Geschäftsmodell der SPÖ sein, sondern muss leistbar bleiben, um die Wettbewerbsfähigkeit Wiens zu sichern.

  5. Eine Bildungspolitik, die Leistung statt Abhängigkeit fördert
    Mehr als die Hälfte der Wiener Erstklässler sind außerordentliche Schüler. Das rot-pinke Bildungssystem produziert Sozialfälle von morgen statt qualifizierter Fachkräfte.

„Die wirtschaftliche Misere Wiens ist das direkte Ergebnis einer rot geführten Politik. Michael Ludwig trägt als Bürgermeister von Wien und als zentraler Strippenzieher der Verliererampel auf Bundesebene Verantwortung für dieses Scheitern. Einen echten Kurswechsel wird es nur mit der FPÖ geben und dafür werden wir sorgen, bekräftigte der Wiener FPÖ-Landesparteiobmann.

Wirtschaftsexperte Gerald Zmuegg untermauerte die Kritik mit aktuellen Zahlen aus der Praxis: „Wir haben rund 900 kleine und mittlere Unternehmen befragt – etwa die Hälfte davon aus Wien, die andere Hälfte aus den restlichen Bundesländern. Das Ergebnis ist eindeutig: Wien hat massiv an Standortattraktivität verloren“, so Zmuegg.

Besonders alarmierend seien die Einschätzungen zur Unternehmensgründung. „Während österreichweit rund 42 Prozent der Betriebe sagen, dass ihr Bundesland ein geeigneter Standort für eine Unternehmensgründung ist, sind es in Wien nur noch 20 Prozent. Das zeigt, wie stark Wien hier hinterherhinkt“, erklärte Zmuegg.

Ein zentraler Belastungsfaktor seien die Energiepreise. „Netzgebühren und Abgaben sind in Wien deutlich höher als in anderen Bundesländern. Das trifft die Betriebe unmittelbar und verschärft den Wettbewerbsnachteil des Wirtschaftsstandorts Wien zusätzlich“, betonte der Wirtschaftsexperte.

Besonders besorgniserregend sei der Blick in die Zukunft. „Für 2026 planen lediglich rund 20 Prozent der Wiener Unternehmen Investitionen. Das ist eine dramatische Entwicklung – früher lag dieser Wert deutlich höher. Die Gründe sind klare Standortunsicherheit und fehlendes Vertrauen in die wirtschaftspolitische Linie der Stadt“, so Zmuegg.

Zusammenfassend stellte Zmuegg klar: „Die Unternehmen teilen die von Bürgermeister Ludwig propagierte Sicht vom ‚Wirtschaftsmotor Wien‘ nicht. Im Gegenteil: Wien ist von der negativen wirtschaftlichen Entwicklung sogar stärker betroffen als andere Bundesländer.“

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