Martina Fürrutter verstärkt ab sofort neben Edward Strasser die Leitung des Innovation in Politics Institute. Diplomat Helfried Carl wechselt in die Geschäftsführung der Europäischen Demokratie-Hauptstadt und übernimmt dort von Stefan Sindelar.
Für die Umsetzung seiner Expansionspläne baut das in Wien ansässige Innovation in Politics Institute die Geschäftsführung um: „Aufgrund unseres aktuellen Wachstums wurde es notwendig, dafür das Leitungsteam auszubauen. Mit Martina Fürrutter als anerkannte Expertin für die Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Unternehmen haben wir die dafür in Österreich am besten geeignete Person im Unternehmen. Ihr Wechsel in die Geschäftsführung ist daher ein logischer Schritt”, so CEO Edward Strasser.
Auch in der gemeinnützigen Tochter „European Capital of Democracy” kommt es zu einem Wechsel: Diplomat Helfried Carl und bisher Managing Partner des Innovation in Politics Institute, übernimmt als CEO die ECoD gemeinnützige GmbH. Dort übernimmt er die Leitung von Stefan Sindelar, der als Büroleiter zu Staatssekretär Sepp Schellhorn ins Österreichische Außenministerium wechselt.
Zur Lösung von komplexen gesellschaftlichen Problemen baut das Innovation in Politics Institute „Mission Partnerships”, in denen die öffentliche Hand mit Unternehmen und der Zivilgesellschaft auf Augenhöhe zusammenarbeitet und Ressourcen bündelt. Die Tätigkeitsfelder reichen von der klimaneutralen Transformation der Industrie und des Bausektors bis zum Technologieeinsatz von öffentlichen Einrichtungen und der Weiterentwicklung des Bildungssystems.
Die Tirolerin Martina Fürrutter, die im Jahr 2021 ihren PhD in Politikwissenschaft an der Universität St. Gallen abschloss und als Research Fellow am Institut für Politikwissenschaft sowie als Forschungskoordinatorin am Lehrstuhl für Politikwissenschaft und Europäische Integrationsforschung der Universität Innsbruck tätig war, bringt die nötige Erfahrung mit, um die Ausweitung dieses Geschäftsfelds federführend zu leiten. „Die Anfragen von öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen für unsere Leistungen nehmen stark zu. Daher werden wir unser Angebot in Österreich in diesem Feld weiter ausbauen und damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Vertrauens in die Lösungskompetenz demokratischer Institutionen leisten“, beschreibt Fürrutter die Pläne des Instituts.
In seinem gemeinnützigen Zweig betreibt das Institut die Initiative „Europäische Demokratie-Hauptstadt”. Nach Barcelona und Wien übernimmt 2026 die portugiesische Stadt Cascais diesen Titel und wird ein umfassendes Programm zur Stärkung der Demokratie umsetzen. Helfried Carl, der die ECoD gemeinnützige GmbH gründete und ab sofort als neuer CEO leitet, zum Wechsel: „Stefan Sindelar hat die europaweite Initiative erfolgreich aufgebaut und wir freuen uns mit ihm über seinen Karriereschritt ins Staatssekretariat. In unserem Konsortium wird er die Initiative weiterhin ehrenamtlich unterstützen und seine internationalen Kontakte einbringen.”
Carl war von 2014 bis 2019 österreichischer Botschafter in der Slowakei und seit Jänner 2019 als Managing Partner im Institut tätig. Davor arbeitete er von 2008 bis 2014 als Büroleiter und außenpolitischer Berater der 2014 verstorbenen Nationalratspräsidentin Barbara Prammer. Sein internationales Netzwerk in diplomatischen und politischen Kreisen macht ihn zu einer idealen Besetzung für die gemeinnützige Agenda der Demokratie-Hauptstadt.
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