FW-Fürtbauer: Tourismuspaket der Regierung bleibt bei Ankündigungen – Betriebe gehen weiter leer aus!

Die Bundesregierung hat im Ministerrat erneut ein sogenanntes Tourismuspaket präsentiert. Für die Betriebe in Gastronomie und Hotellerie bringt dieses Paket jedoch keine spürbaren Verbesserungen. Statt konkreter Entlastungen liefert die Regierung wieder Ankündigungen, Imagekampagnen und vage Maßnahmen, die im betrieblichen Alltag größtenteils wirkungslos bleiben.

FW-Gastronomiesprecher Michael Fürtbauer kritisiert insbesondere, dass zentrale Probleme der Branche weiterhin unbeantwortet bleiben. Hohe Energiepreise, steigende Lohnnebenkosten, Personalmangel und eine zunehmende Bürokratiebelastung drücken auf die Betriebe. Anstatt hier rasch und gezielt gegenzusteuern, verliert sich die Regierung in Konzepten und Prozessen ohne klaren Nutzen für die Unternehmen.

Auch der im Ministerrat erneut präsentierte Maßnahmenmix bleibt aus Sicht der Freiheitlichen Wirtschaft unkonkret. Angekündigte Evaluierungen, neue Kampagnen oder statistische Anpassungen ändern nichts an der Realität in den Betrieben. Strategien, deren Wirkung erst in einigen Jahren eintreten soll, helfen jenen Unternehmen nicht, die heute ums Überleben kämpfen.

Besonders kritisch sieht die Freiheitliche Wirtschaft den Ansatz, über statistische Änderungen – etwa beim Inflationswarenkorb – Entlastung vorzutäuschen. An den tatsächlichen Kosten in der Gastronomie und Hotellerie ändert das nichts. Energie, Lebensmittel, Personal und Betriebsmittel bleiben teuer, unabhängig davon, wie Teuerung rechnerisch dargestellt wird. Statistik ersetzt keine Wirtschaftspolitik.

Aus Sicht der Freiheitlichen Wirtschaft fehlt es der Regierung vor allem an Praxisnähe. Entscheidungen werden getroffen, ohne die Erfahrungen und die Realität der Betriebe ausreichend einzubeziehen. Ohne echte Entlastungen und ohne Orientierung an der täglichen Arbeit in Gastronomie und Hotellerie wird der Tourismusstandort Österreich weiter an Wettbewerbsfähigkeit verlieren.

FW-Gastronomiesprecher NAbg. Michael Fürtbauer:

„Der Ministerrat liefert irgendwelche Papierln und Show-PR, die Betriebe liefern tatsächliche Arbeit und Arbeitsplätze. Wenn die Regierung über den Tourismus entscheidet, ohne echte Entlastungen umzusetzen und ohne auf die Realität der Betriebe zu hören, kann es keinen Neustart geben. Österreich braucht endlich eine praxisnahe Tourismuspolitik.“

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