FPÖ – Kickl: „Die EU verrät unsere Bauern und die ÖVP schaut tatenlos dabei zu!“

Den heutigen „Durchbruch“ beim EU-Mercosur-Handelsabkommen bezeichnete FPÖ-Bundesparteiobmann und Klubobmann Herbert Kickl als „schwarzen Tag für Österreichs Landwirtschaft und einen beispiellosen Verrat an unserer Bevölkerung“. Trotz massiver Bauernproteste in ganz Europa, die von den Systemmedien gekonnt verschwiegen wurden, wurde das Paket, das „der Todesstoß für die Bauernschaft“ sei, durchgewunken. „Die europäischen Systemparteien, allen voran die EVP, haben den Ausverkauf unserer Heimat an globale Konzerninteressen endgültig besiegelt. Das ist Verrat an der Heimat in Reinkultur“, so Kickl.

„Während unsere Bauern unter einer Lawine an Vorschriften, Zertifikaten, Regularien und dem absurden ‚Green-Deal‘-Wahn der EU begraben werden, flutet man unseren Markt mit Billigstprodukten aus Südamerika. Fleisch von Tieren aus Massentierhaltung mit niedrigsten Standards, für die unsere Bauern bestraft würden – all das soll bald in unseren Regalen landen. Das ist ein Frontalangriff auf unsere Lebensmittelsicherheit, unsere Qualitätsstandards und die Existenz tausender heimischer Familienbetriebe!“, kritisierte Kickl.

Besonders scharf ging der freiheitliche Bundesparteiobmann mit der Rolle der ÖVP ins Gericht. Es sei an Heuchelei nicht zu überbieten, wie die selbsternannte „Bauernpartei“ in Österreich den Beschützer der Landwirte mime, in Brüssel aber als „zahnloser Bettvorleger“ ende. „Das ‚Nein‘ Österreichs war von Anfang an eine Farce, eine reine Show für die Wähler. Die ÖVP wusste genau, dass ihre Stimme in der eigenen EVP-Parteienfamilie absolut nichts wiegt. Statt eine Allianz gegen diesen Wahnsinn zu schmieden, hat man die Bauern verraten und verkauft. Das ist das ultimative politische, erniedrigende Armutszeugnis für diese Partei“, erklärte Kickl.

Dass der ÖVP-Wirtschaftsbund nunmehr ausrücke, um das Abkommen zu feiern, sei der Beweis für die Doppelzüngigkeit der ÖVP: „Diese ÖVP verrät auf der einen Seite die gesamte Bauernschaft im Land und lässt dann noch ihre Parteisoldaten ausrücken, um diese Schandtat als Erfolg zu titulieren. Dass man sich gleichzeitig Bauern- und Wirtschaftspartei nennt und in beiden Feldern derart versagt, zeigt, dass man in der ÖVP zwar alles für sich beanspruchen will, aber nichts kann und unfähig ist, auch nur einen minimal positiven Effekt für unser Land zu erwirken!“

Abschließend forderte der FPÖ-Bundesparteiobmann: „Was ein Handloser bereits mit Fäustlingen greifen konnte, offenbart sich jetzt auch für den letzten Zweifler: Die ÖVP und ihre europäischen Spießgenossen zerstören unsere Heimat, verraten die europäischen Völker und legen keinen Wert auf die Sorgen der Menschen! Die ÖVP sollte sich für ihr Versagen in Grund und Boden schämen, sich aus der Regierung zurückziehen und den Weg für eine neue, freie Republik freimachen, die das Volk in den Mittelpunkt allen staatlichen Handelns stellt. Das ist unser Anspruch an die Politik, und diesen werden wir nunmehr mit noch mehr Kraft und Tatendrang verfolgen!“

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