FPÖ – Kassegger: „Zehn Quartale Umsatzminus und 21.000 verlorene Jobs in Industrie sind Offenbarungseid für Totalversagen der Regierung“

Eine verheerende Bilanz für den heimischen Wirtschaftsstandort zog heute FPÖ-Industriesprecher NAbg. Axel Kassegger angesichts der neuesten Zahlen des EY-Industriebarometers. „Der erneute Umsatzrückgang bereits im zehnten Quartal in Folge sowie der Verlust von knapp 21.000 Arbeitsplätzen binnen nur eines Jahres sind ein dramatischer Offenbarungseid für das Totalversagen der schwarz-rot-pinken Verliererkoalition. Dieser katastrophale Befund wird zudem durch den aktuellen Wifo-Konjunkturtest untermauert, der nicht nur eine anhaltend schlechte Stimmung in der Industrie, sondern auch eine weitere deutliche Eintrübung im Bauwesen dokumentiert“, so Kassegger.

„Das sind keine abstrakten Statistiken, das sind 21.000 menschliche Schicksale, 21.000 Familien mit massiven Zukunftssorgen. Anstatt endlich Verantwortung zu übernehmen, sehen Stocker, Babler und Co tatenlos zu, wie sie Österreichs Wirtschaft mit unverminderter Geschwindigkeit an die Wand fahren. Es ist ein Armutszeugnis sondergleichen, dass diese Regierung seit beinahe einem Jahr an einer sogenannten ‚Industriestrategie‘ herumdoktert, ohne bislang auch nur ein einziges greifbares Ergebnis vorlegen zu können. Angesichts eines bereits dritten Rezessionsjahres und eines fünften Stagnationsjahres ist dieses Vorgehen schlichtweg verantwortungslos und wirtschaftspolitisch fahrlässig“, erklärte Kassegger.

Höchst skeptisch zeigte sich der FPÖ-Industriesprecher auch mit Blick auf die für nächste Woche angekündigte Klausur der Regierungsspitze, bei der laut Bundespressedienst der weitere Kampf gegen die Inflation und die Stärkung des Wirtschaftsstandorts am Programm stehen sollen: „Wir erwarten uns von dieser Klausur nichts anderes als eine weitere PR-Show, während die wirtschafts- und industriepolitische Verwaltung des Niedergangs à la Hattmannsdorfer ungebremst fortgesetzt wird. Damit wird auch ÖVP-Kanzler Stocker seine selbst ausgegebene Formel von maximal zwei Prozent Inflation und einem Prozent Wachstum klar verfehlen. Die Realität zeigt, dass diese Regierung auf ganzer Linie versagt und jede wirtschaftspolitische Glaubwürdigkeit verloren hat.“

„Was es jetzt dringend braucht, ist eine umfassende Revision des EU-Emissionshandelssystems sowie des nationalen Emissionshandelsgesetzes, verbunden mit einem echten Entlastungsbudget für 2026 und 2027 für unsere energieintensive Industrie. Stocker, Babler und Meinl-Reisinger müssen die von ihnen mitverursachten explodierenden Energiepreise endlich spürbar senken. Die schwarz-rot-pinke Verlierer-Ampel hat aber schon längst bewiesen, dass sie dazu weder willens noch fähig ist. Es ist höchste Zeit für eine Politik, die wieder Leistung, Wettbewerbsfähigkeit und die Interessen der Österreicher in den Mittelpunkt stellt. Daher ist es Zeit für einen Volkskanzler Herbert Kickl, der Österreich wieder eine wirtschaftliche Perspektive und eine echte Zukunft gibt“, betonte Kassegger.

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