FCG-ÖAAB-AK-Fraktion: Gebührenerhöhungen treten in Kraft

Die Stadt Wien ist hochverschuldet. Nun werden die Bürgerinnen und Bürger kräftig zur Kasse gebeten. Mit 1. Jänner kommt es zu drastischen Gebührenerhöhungen. Die FCG-ÖAAB-AK Fraktion kritisierte bereits im Zuge der Ankündigung, das Rekorddefizit der Stadt auf dem Rücken der Menschen auszutragen. Mit Jahreswechsel ist es nun traurige Realität. Neben etlichen weiteren Gebühren (unter anderem Parkgebühren, Essen in Kindergärten) wird auch der Wohnbauförderungsbeitrag angehoben. Den Beitrag zahlen Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber:innen zu gleichen Teilen. „Eine wirkliche Frechheit“, befindet Fritz Pöltl, Fraktionsführer der FCG-ÖAAB-Fraktion in der Arbeiterkammer Wien.

Grundbedürfnis Wohnen muss leistbar sein

Klar ist, dass Bund, Länder, Gemeinden, alle zusammen, ihren Beitrag leisten müssen, um das Defizit der Republik zu verkleinern. Die Maßnahmen der roten Stadtregierung sind nicht nachvollziehbar, denn die Budgetsanierung gehe wieder einmal zu Lasten von Arbeitnehmer:innen und Familien, kritisiert die FCG-ÖAAB-AK Fraktion. Die größte Chuzpe sieht Pöltl allerdings in der Tatsache, dass Arbeitnehmer:innen, die in Niederösterreich wohnen, aber in Wien arbeiten, trotzdem über die Gehaltsabrechnung belangt werden. „Da zahlen also Niederösterreicher:innen für die Wohnungen bzw. den Wohnbau in Wien. Die Bundeshauptstadt greift frisch fröhlich ins Börserl der Niederösterreicher:innen. Da kann es sich nur um einen vorgezogenen Faschingsscherz handeln. Wohlgemerkt einen schlechten“, empört sich Pöltl.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. FCG-ÖAAB Fraktion AK Wien

Comments (0)
Add Comment