„Dieser ganze Fall strotzt von vorne bis hinten vor Ungereimtheiten, beginnend vom Auffinden des Leichnams über die anschließenden Ermittlungen, bei denen sich die dem ÖVP-Innenminister nachgeordneten Behörden scheinbar mehr für Handys und Laptops des Verstorbenen interessiert haben als für die Todesursache, bis hin zu den jüngsten Einschüchterungsversuchen aus dem ‚tiefen ÖVP-Staat‘ gegen zu dieser Causa recherchierende Medien. Es ist daher ein wichtiger Schritt, dass nun die Volksanwaltschaft von sich aus aktiv wird und die Behördenarbeit untersuchen will“, so begrüßte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, MA die Ankündigung von Volksanwältin Schwetz, ein amtswegiges Prüfverfahren rund um das Ableben von Justiz-Sektionschef Christian Pilnacek einzuleiten.
Die brisanten Enthüllungen der letzten Monate würden die bisher offiziellen Darstellungen sowohl über die Ermittlungsarbeit der Behörden als auch über das Ableben des Sektionschefs selbst massiv infrage stellen, betonte Hafenecker, der bereits vor rund zwei Wochen eine parlamentarische Anfrage an SPÖ-Justizministerin Sporrer gestellt hat: „Im Raum steht ein mögliches Tötungsdelikt und eine mutmaßlich parteipolitisch gesteuerte, großangelegte Vertuschungsaktion, wenn man die jüngsten Enthüllungen mit Zeugenaussagen, Recherchen sowie neuen Gutachten zusammenzählt. Da kann man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, sondern muss im Sinne der Rechtsstaatlichkeit, der Funktionsfähigkeit unserer Republik sowie ihrer Institutionen und damit nicht zuletzt unserer Demokratie für volle Aufklärung sorgen!“
Gerade auch die Versuche von „Schlüsselstellen des ‚tiefen schwarzen Staates‘“, Aufdecker mittels Klagen mundtot zu machen, zeige, wie notwendig eine Durchleuchtung der gesamten Causa sei. „An gewissen Stellen knirscht es im Gebälk des ‚tiefen Staates‘ und genau dorthin wird man genauer schauen müssen“, so NAbg. Christian Hafenecker, MA.
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