Schallmeiner/Grüne begrüßt Hitzeschutzplan des Gesundheitsministeriums

„Die Klimakrise ist real, und sie ist da. Dazu gehören leider auch Hitzewellen, die sich gerade auf vulnerable Gruppen noch schwerer auswirken und die Gesundheit gefährden. Unsere Aufgabe ist es daher, die Klimakrise aktiv mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zu bekämpfen. Vor allem müssen wir auch all jenen helfen, die von diesen Extremwetterereignissen betroffen sind. Hitzeschutzpläne und gezielte Maßnahmen und Informationen sind eine wichtige Ergänzung neben den unverzichtbaren Maßnahmen wie der Renaturierung oder einer verbindlichen Klimaschutzpolitik ohne Ausreden“, zeigt sich Ralph Schallmeiner, Gesundheitssprecher Grünen mit dem heute präsentierten überarbeiteten Nationalen Hitzeschutzplan des Gesundheitsministeriums zufrieden.

„Der Hitzetod ist leider schon heute eine häufige Todesursache. Jährlich sterben in Österreich bis zu 500 Menschen an den Folgen der Hitze. Vor allem Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen und chronisch Kranke leiden besonders unter den steigenden Temperaturen. Mit dem zunehmenden Temperaturanstieg in den nächsten Jahren ist zu befürchten, dass die gesundheitlichen Folgen der Hitze weiter zunehmen werden“, betont Schallmeiner und erklärt: „Mit dem heute präsentierten Hitzeplan unterstützen wir die zuständigen Länder und Gemeinden mit internationalen Best-Practice-Beispielen, wie die Bevölkerung vor den Folgen der zunehmenden Hitze geschützt werden kann. Dazu zählen unter anderem verstärkte Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung, die Inbetriebnahme des Hitzetelefons, effektive Hitzeschutzmaßnahmen in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen und natürlich wirksame Klimaschutzmaßnahmen wie die Entsiegelung unserer Böden, um dem weiteren Temperaturanstieg entgegenzuwirken. Zudem soll der Austausch zwischen den Bundesländern intensiviert werden.“

Abschließend appelliert Schallmeiner an die Länder und Kommunen, in ihrem direkten Zuständigkeitsbereich dringend notwendige Maßnahmen gegen die Hitze umzusetzen: „Im Kampf gegen die Hitze sind die Länder und vor allem die Gemeinden gefordert. Denn begrünte Flächen im öffentlichen Raum mit Schatten- und Wasserspendern werden in Zukunft immer wichtiger und zentraler werden. Vor allem müssen wir dringend weg von den Hitzeflächen und hin zu Häusern und Wohnungen, die durch begrünte Fassaden gekühlt werden. In meiner Heimatgemeinde werden solche Maßnahmen zur Begrünung bereits gefördert. Es ist an der Zeit, dass auch andere Gemeinden nachziehen und aktive Gesundheitspolitik für ihre Bevölkerung machen.“

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