Mahrer ad Gewalt an Schulen: Wenn SPÖ und neos jetzt nicht handeln, ist es zu spät!

Die Wiener Volkspartei hat ganz nach ihrer Devise „Hinschauen, statt Wegschauen“ stets auf das Thema Gewalt an Schulen aufmerksam gemacht. Schlussendlich haben die Anfragen von Bildungssprecher Gemeinderat Harald Zierfuß überhaupt erst das Ausmaß der Probleme deutlich gemacht. „Die Wiener Volkspartei macht seit Jahren auf die Probleme an Schulen aufmerksam und hat bereits im März einen Aktionsplan gegen Jugendgewalt vorgestellt. Bis heute haben SPÖ und neos davon nichts umgesetzt“, so Landesparteiobmann Stadtrat Karl Mahrer.

Experte Ednan Aslan, Professor für Islamische Religionspädagogik, bestätigt mit seinen Aussagen die Erkenntnisse der Wiener Volkspartei. Laut Aslan weisen die Kindergärten in bestimmten Bezirken nahezu einheitliche Gruppen mit Kindern nicht-deutscher Muttersprache auf. Damit beweist der Experte, dass sich in der Regierungsverantwortung von Stadtrat Wiederkehr die Probleme in den Kindergärten massiv verschlechtert haben. Die im Regierungsprogramm von SPÖ und neos versprochene Aufstockung der Sprachförderkräfte wurde nicht erfüllt. Das bedeutet konkret, dass in den Wiener Kindergärten eine Deutschförderkraft über 80 Kinder mit Deutschförderbedarf betreuen muss.

„Mangelnde Deutschkenntnisse von inzwischen 18.000 Volksschülern, die dem Unterricht nicht folgen können, führen zu katastrophalen Bildungsergebnissen am Ende der Schulpflicht. Mangelnde Bildung, wenig Chancen auf dem Arbeitsmarkt und die höchste Jugendarbeitslosigkeit Wiens in deutschsprachigen Städten bedeuten Hoffnungslosigkeit und fehlende Perspektiven für junge Menschen und das führt oft direkt in die Kriminalität. Den Beweis dafür liefern die aktuellen Daten: Die Zahl der Straftaten an Wiener Schulen hat sich von 2021 auf 2023 von 962 auf 1.932 fast verdoppelt. Bei den strafbaren Handlungen gegen Leib und Leben erhöhte sich die Zahl von 289 auf 722“, so Mahrer weiter.

Die Wiener Volkspartei hat vor kurzem einen 10-Punkte-Aktionsplan zur Bekämpfung von Jugendgewalt erarbeitet und der Stadtregierung zur Umsetzung vorgeschlagen. Zu den Forderungen der Wiener Volkspartei zählt neben einer flächendeckenden Gewaltprävention auch eine neue Vernetzung der Behörden, konkret in Form von „Fallkonferenzen“ an Wiener Schulen. Natürlich müssen auch die Eltern in die Verantwortung genommen werden. Hier braucht es eine konsequente Durch- und Umsetzung der Schulpflicht.

Die Reaktionen von Stadtrat Christoph Wiederkehr sind völlig unverständlich. Statt diesen Aktionsplan und auch andere Maßnahmen sofort umzusetzen, möchte er im Herbst in Arbeitskreisen Probleme definieren. Es ist längst klar: Voraussetzung für erfolgreiche Integration ist das Erlernen der deutschen Sprache, die Ausübung von Arbeit und die Anpassung an die Regeln und Werte unserer Gesellschaft. Mahrer hält abschließend fest: „Stadtrat Wiederkehr reagiert immer gleich, er schiebt die Schuld auf die Bundesregierung oder er setzt Arbeitskreise ein. Das ist der falsche Weg. Stadtrat Wiederkehr muss seine politische und organisatorische Verantwortung für die von ihm geleiteten Geschäftsbereiche endlich übernehmen. Es braucht eine tiefgreifende Änderung der Bildungs- und Integrationspolitik der Stadtregierung, damit wir nicht weitere Generationen verlieren!“

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