GPA-Teiber: Arbeitszeitverlängerung und Lohnkürzung ist Affront gegenüber Leistungen der Arbeitnehmer:innen

„Die aktuell von der Industriellenvereinigung angezettelte Diskussion für eine Verlängerung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 41 Stunden verbunden mit Lohnkürzung ist ein Affront gegenüber den Arbeitnehmer:innen, die durch ihre Leistungsbereitschaft unser Land zu einem der reichsten Europas gemacht haben. Wenn man behauptet, das Problem unserer Wirtschaft sei, dass zu wenig gearbeitet werde, dann ist das eine bewusste Provokation oder ein Beweis dafür, dass man die Zeichen der Zeit nicht erkennt,“ so die Vorsitzende der Gewerkschaft GPA, Barbara Teiber.

„Die wirtschaftliche Produktivität ist seit der letzten Arbeitszeitverkürzung, die schon 50 Jahre her ist, immens gestiegen. Kürzere Arbeitszeit auch auf der gesetzlichen Ebene ist gerecht und ein Gebot der Stunde. Wir wollen nicht in die Mitte des letzten Jahrhunderts zurückgeworfen werden“, so Teiber.

 Die Forderung sei auch gesamtwirtschaftlich völlig kontraproduktiv, so die GPA-Vorsitzende. „Gerade in Zeiten einer massiven Nachfrageschwäche brauchen wir eine Stärkung der Einkommen.“

 „Ich fordere insbesondere die Bundesregierung auf, sich von dieser rückwärtsgewandten Forderung klar zu distanzieren. Wir brauchen eine Hinwendung zu den tatsächlichen Problemen und Zukunftsthemen, die unsere Wirtschaft voranbringen und die Lebensqualität der Menschen verbessern“, so Teiber.

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