„Wir müssen endlich wieder echte Veränderung in unserem Bildungssystem umsetzen. Es ist erfreulich, dass sich die Zeit der reinen Verwaltung des Bildungsressorts durch Schwarz-Grün dem Ende zuneigt“, so das Fazit der SPÖ-Bildungssprecherin Petra Tanzler am Mittwoch nach dem Unterrichtsausschuss über die auslaufende Regierungsperiode. ****
Um die gewünschte Richtung der so notwendigen Veränderungen anzuzeigen, hat die SPÖ zahlreiche Anträge eingebracht. Die Forderungen reichen von der Einführung einer gerechten Bildungsfinanzierung, dem Ausbau der Schulsozialarbeit bzw. dem flächendeckenden Einsatz von multiprofessionellen Teams, dem Recht auf einen ganztägigen Kinderbildungsplatz, dem Ausbau der Digitalen Grundbildung und der Demokratiebildung, bis hin zu Maßnahmen, um die Teuerung im schulischen Bereich abzufangen – allesamt wurden von der Regierungsmehrheit vertagt.
Besonders unverständlich, auch angesichts der aktuellen Herausforderungen im schulischen Bereich, ist die Ablehnung einer chancengerechten Finanzierung des Bildungssystems. „Mit der Entwicklung des von uns vorgeschlagenen, bedarfsorientierten und indikatorgesteuerten Finanzierungsmodells, wäre es möglich, die Chancengerechtigkeit im österreichischen Bildungssystem stark zu erhöhen. Dass die schwarz-grüne Bundesregierung vor dieser Ungerechtigkeit die Augen verschließt, ist verantwortungslos“, so Tanzler, die betont: „Jede konstruktive Forderung unsererseits wurde im Ausschuss vertagt. Man sieht eindeutig, dass der Wille noch etwas umzusetzen, fehlt.“
Abschließend appelliert Tanzler an die derzeitige Bundesregierung: „In unserem Bildungssystem herrscht dringende Notwendigkeit mit Mut und Einsatz die Probleme anzupacken und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Auch in kurzer Zeit könnten noch Verbesserungen für unsere Kinder erreicht werden. Unsere Vorschläge hierzu liegen auf, die Regierung braucht sie nur umzusetzen.“ (Schluss) am/pok
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