„Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf Arbeit. Die heute von Sozialminister Rauch vorgestellten Projekte für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsmarkt tragen dem Rechnung und werden die berufliche Teilhabe erheblich verbessern. Verschiedene bedarfsgerechte Lösungen sollen dafür sorgen, dass die Arbeitsmarktbeteiligung von Menschen mit Behinderungen und hohem Unterstützungsbedarf steigt. Die eigene Erwerbstätigkeit mit sozialer Absicherung wird viel mehr Menschen als bisher ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen“, sagt Bedrana Ribo, Sprecherin der Grünen für Menschen mit Behinderungen.
Für die Inklusion am Arbeitsmarkt stellt die Bundesregierung den Ländern 36 Millionen Euro zur Verfügung. Diese sollen ein weiteres Drittel finanzieren, sodass es insgesamt 54 Millionen Euro zur Förderung neuer oder bereits bestehender Projekt gibt. Darüber hinaus wird das Arbeitsmarktservice seine Angebote für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen aus tagesstrukturellen Einrichtungen am Arbeitsmarkt weiterentwickeln.
Um das langfristige Ziel von „Lohn statt Taschengeld“ auch in betreuten Werkstätten zu verwirklichen, wird die Bundesregierung die Gespräche mit den Ländern weiterführen.
„Ich freue mich, dass wir mit diesen Projekten die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen vorantreiben. Nach dem Ausbau der persönlichen Assistenz und der Abschaffung der verpflichtenden Arbeitsunfähigkeitsfeststellung bei Jugendlichen bis 25 Jahren ist dies ein weiterer Meilenstein zur Stärkung der beruflichen und gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen", sagt Ribo
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