KV-Finanzsektor: Gehälter steigen zwischen 8 und 9 Prozent

In der zweiten Verhandlungsrunde konnte am 6. März für die 67.000 Angestellten des Finanzsektors ein Kollektivvertragsabschluss erzielt werden. Die Gehälter steigen ab 1. April um 7,25% zuzüglich einem Fixbetrag von 37,50 Euro. Das bedeutet eine Erhöhung aller Einkommen zwischen 8 und 9%, was durchschnittlich auf einen Referenzwert bezogen plus 8,3% ergibt. Der Referenzwert ist der Durchschnitt aller Gehaltstabellen aus den 6 Kollektivverträgen des Finanzsektors. Die Lehrlingseinkommen werden um 9% erhöht.

„Für uns war es besonders wichtig, dass die Leistung aller Beschäftigten entsprechend honoriert wird und das Gehaltsplus für alle deutlich über der durchschnittlichen Inflationsrate liegt“, sagt der Verhandlungsleiter der Gewerkschaft GPA, Wolfgang Pischinger.

„Der Abschluss bedeutet vor allem für jüngere Beschäftigte und Berufseinsteiger:innen ein kräftiges Gehaltsplus, was sicher zur Attraktivität der Branche beitragen wird“, so die KV-Verhandlerin der GPA, Anita Palkovich.

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