EU-Berichterstattung: Sieben weitere Nachrichtenagenturen verstärken den European Newsroom (enr) in Brüssel (FOTO)

Der European Newsroom (enr) freut sich über Zuwachs: In der neuen Runde des Kooperationsprojekts sind nun insgesamt 23 Nachrichtenagenturen aus Europa beteiligt. Neu hinzugekommen sind: AMNA (Griechenland), ANP (Niederlande), CTK (Tschechien), PAP (Polen), Lusa (Portugal), Ritzau (Dänemark) und TT (Schweden). Ziel des 2022 gestarteten European Newsrooms ist es, den Austausch der Agentur-Journalisten und -Journalistinnen auf europäischer Ebene zu stärken und die Berichterstattung über EU-Themen zu beleben und zu bereichern.

"Der European Newsroom hat gezeigt, welche herausragende Wirkung eine vernetzte europäische Berichterstattung haben kann. Ich freue mich, dass inzwischen 23 Nachrichtenagenturen aus ganz Europa daran beteiligt sind," sagte Peter Kropsch, CEO der dpa, und Mitglied des enr-Lenkungsausschusses.

Seit seinem Start ist der enr zu einer wichtigen journalistischen Institution in Brüssel geworden. Zahlreiche Interviews mit Politprominenz wie Bundesfinanzminister Christian Lindner oder EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die der enr auch zweimal in die Ukraine begleitet hat, sind nur einige Beispiele für den Erfolg.

"Den Teams des European Newsrooms ist es hervorragend gelungen, den Blick auf die Themen aus Brüssel zu vertiefen und Transparenz, Austausch und gegenseitiges Verständnis zu fördern", ergänzt Peter Kropsch. "Mit dem erweiterten Mitgliederkreis sind wir für die großen Ereignisse auf europäischer Bühne bestens aufgestellt, insbesondere für die anstehende EU-Wahl."

In der zweiten Projektrunde werden neue Formate wie Social-Media-Videos, hochwertige Video-Beträge und Newsletter das Portfolio ergänzen. Multimedialer Content soll Menschen ansprechen, die ihre Nachrichten hauptsächlich über die sozialen Medien und als Bewegtbild beziehen.

Durch die zusätzlichen Agenturen stehen den versorgten Medien sowie den Leserinnen und Lesern zukünftig Inhalte in 22 Sprachen zur Verfügung und sie können sich über die Auswirkungen der EU-Politik in den verschiedenen europäischen Ländern informieren. Die teilnehmenden Agenturen verbreiten enr-Inhalteüber ihre eigenen lokalen Dienste an die Medien ihrer Länder. Das umfangreiche Veranstaltungs- und Trainingsprogramm des enr widmet sich wichtigen Themen wie Künstliche Intelligenz, Deep Fakes oder Mobile Reporting.

Im Fokus stehen 2024 zudem die Europawahlen im Juni. Dazu wird der European Newsroom exklusive multimediale Inhalte erstellen, die von der paneuropäischen Natur des Projekts profitieren.

Regelmäßig öffnet der European Newsroom seine Türen außerdem für Interessierte – darunter eine Delegationsgruppe aus dem Europäischen Parlament oder europäische Jungjournalisten und -journalistinnen, die einen Einblick in die Arbeit des enr bekommen möchten.

Über den European Newsroom (enr):

Der European Newsroom verfügt mit Räumlichkeiten im Residence Palace sowie bei der Nachrichtenagentur Belga über zwei Standorte in Brüssel. Insgesamt stehen 45 Arbeitsplätze für die Korrespondentinnen und Korrespondenten der teilnehmenden Agenturen bereit. Neben den neuen Agenturen sind seit dem Start bereitsAFP (Frankreich), ANSA (Italien), AGERPRES (Rumänen), APA (Österreich), ATA (Albanien), Belga (Belgien), BTA (Bulgarien), dpa (Deutschland), EFE, Europa Press (beide Spanien), FENA (Bosnien-Herzegowina), HINA (Kroatien), MIA (Nord-Mazedonien), STA (Slowenien), Tanjug (Serbien) und TASR (Slowakei) beteiligt. Die Agenturen dpa, AFP, ANSA, AGERPRES, HINA, STA sowie TT bilden den Lenkungsausschuss des Projekts. Die ukrainische Agentur Ukrinform ist im Rahmen einer Solidarity Partnership Teil des European Newsrooms. Der enr wird von der Europäischen Kommission gefördert.

Über dpa:

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