VP-Mahrer stellt klar: „Nichtmitwirkung der Eltern braucht Sanktionen“

Die öffentliche Interpretation von Aussagen des Bundesministers Polaschek haben den Landesparteiobmann der Wiener Volkspartei Stadtrat Karl Mahrer unverzüglich dazu veranlasst, in Kontakt mit dem Bildungsminister zu treten und die Missverständnisse aufzuklären. Klar ist: Das Regierungsprogramm gilt, auch die Wiener Volkspartei steht seit langer Zeit für Sanktionen von Eltern, die ihren Kindern die Bildungschancen nehmen.

„Es ist 5 nach 12: Die Lage in den Wiener Schulen ist dramatisch. Die Hilferufe von Lehrerinnen und Lehrern müssen ernst genommen werden“, so Mahrer. Die Wiener Volkspartei weise auf die Problematik in den Wiener Schulen bereits seit langem hin – auch die Lehrergewerkschaft habe zuletzt auf konsequente Maßnahmen gedrängt. Stadtrat Wiederkehr muss endlich aufhören, die Verantwortung von sich wegzuschieben, vielmehr brauche es ein Bündel an Maßnahmen, um die Situation an den Schulen zu verbessern. 

Ein Teil davon müssen jedenfalls Sanktionen für Eltern sein, etwa wenn es um Gewalt oder Radikalisierung gehe: „Eltern haben eine Verantwortung gegenüber ihren Kindern. Die Erziehung kann nicht nur von der Schule erfüllt werden. Wenn Eltern nicht mitwirken, dann braucht es hier Konsequenzen wie Verwaltungsstrafen oder auch Kürzungen von Sozialleistungen“, so Mahrer. 

Die Forderung der Wiener Volkspartei nach Sanktionen für Eltern sei nun endlich von Stadtrat Christoph Wiederkehr übernommen worden. Polaschek wisse in welcher misslichen Lage sich die Wiener Schulen befinden. „Seine gestrigen Aussagen zu Sanktionen für Eltern haben offensichtlich zu Missverständnissen geführt, die wir aber schnell wieder beseitigen konnten. Eines ist klar: Der Minister kennt unsere Forderungen und weiß auch, dass diese notwendig sind“, so Mahrer abschließend.

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