Voglauer: Causa Sonnenweiher offenbart schlampigen Umgang mit wertvollen Böden in Niederösterreich

„Die Causa Sonnenweiher wird immer mehr zum öffentlichen Mahnmal für den schlampigen Umgang mit der kostbaren Ressource Boden in Niederösterreich“, sagt Olga Voglauer, Generalsekretärin der Grünen, und ergänzt: „Dass der Bürgermeister Grafenwörths und Noch-Präsident des Gemeindebunds Alfred Riedl wenig Wert auf unsere Böden legt und mehr auf den eigenen Vorteil aus ist, ließen zahlreiche Medienberichte bisher bereits vermuten. Nun zeigt aber eine Studie von Greenpeace, dass auch das Land Niederösterreich im Umgang mit unseren Böden höchst schlampig agiert“. 

„Dabei geht es beim Bodenschutz um nicht weniger als die Lebensgrundlage unserer Kinder und Enkelkinder. Es geht um die Wiesen, auf denen unsere Kinder spielen, um Artenvielfalt und Klimaschutz aber auch um Ernährungssicherheit. Wenn wir beim Zubetonieren so weitermachen wie bisher, werden wir bald keinen einzigen Erdapfel mehr selber anbauen können“, sagt Voglauer. „Umso wichtiger ist es, dass all jene, die sich im Rahmen der Bodenstrategie beim verbindlichen Zielwert bisher als Blockierer auftun, endlich eine 180-Grad-Wende machen und sich im Sinne der Menschen in Österreich für den Schutz unserer Böden einsetzen, anstatt sich beim Bodenschutz immer nur auf schöne Worte und Sonntagsreden zu beschränken“.

„In wenigen Tagen wird der Gemeindebund einen neuen Präsidenten wählen. Ich erwarte mir von der neuen Führung, dass der Gemeindebund künftig eine andere Politik beim Thema Bodenschutz betreibt und die Blockade bei der Bodenstrategie beendet. Es braucht echten verbindlichen Bodenschutz“, schließt Voglauer.

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