ÖKV zu TSchG-Novelle: Schritt in die richtige Richtung

Als "erste Schritte in die richtige Richtung" bezeichnet der ÖKV die heute von der Bundesregierung präsentierten Punkte für die Novelle des Tierschutzgesetzes (TSchG). "Einzelne Punkte wie das Schaffen einer Qualzucht-Kommission unter Einbeziehung von Expertinnen und Experten der Hundezucht- und -halteverbände sind zu begrüßen. Auch die weiterhin bestehende Anerkennung der Hundezucht als Liebhaberei ohne Gewerbeabsicht ist enorm wichtig für eine verantwortungsvolle und funktionierende Hundezucht. Entscheidend werden aber die Ausformulierung des Begutachtungstextes und die Umsetzung sein", so ÖKV-Vorstand Philipp Ita. Stärkere Bemühungen und schärfere Vorgaben wünscht sich der ÖKV bei illegalen Importen und illegalem Handel mit Hunden (Stichwort: Kofferraumhunde) sowie nicht reglementierten Hundevermehrern. "Das muss angegangen werden, denn der illegale Handel und Import führen zu einer Vielzahl von Folgeproblemen insbesondere bei der Tiergesundheit", stellt Ita klar. 

Der ÖKV bedankt sich bei den zuständigen Beamten im Sozialministerium sowie ÖVP-Tierschutzsprecher Josef Hechenberger für den konstruktiven Dialog und die Zusammenarbeit. Ita kritisiert jedoch, dass Bundesminister Rauch Gespräche mit dem ÖKV weiterhin ablehnt. "Die vergangenen Tage haben gezeigt, dass im Dialog Lösungen schneller herbeigeführt werden. Wenn Expertinnen und Experten sowie Vertreter der Politik gemeinsam an einem Tisch sitzen, entstehen tragfähige Beschlüsse. Der ÖKV steht dafür jedenfalls jederzeit bereit", so Ita. "Der ÖKV unterstützt jede fakten- und wissenschaftsbasierte Maßnahme zur Verhinderung von Qualzucht, die tatsächlich der Gesundheit von Tieren zugutekommt. Die Einbindung wissenschaftsbasierter Expertise durch die seriösen und verantwortungsvollen Hundezuchtverbände trägt zu langfristigen und guten Lösungen bei."

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