FPÖ – Belakowitsch zu Kocher: „Jetzt von einer weiterhin stabilen Arbeitslosigkeit zu sprechen, ist ziemlich fahrlässig!“

„Wenn im Jänner besonders in den Bereichen Ausländer, Bau, Handel, Gastgewerbe oder im Gesundheitswesen die Arbeitslosigkeit weiter stark angestiegen ist und der ÖVP-Arbeitsminister dennoch von einer ‚weiterhin weitgehend stabilen Arbeitslosigkeit‘ spricht, dann ist eine solche Feststellung schon ziemlich fahrlässig. In Wahrheit legt die schwarz-grüne Regierung bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit nach wie vor die Hände in den Schoß – ein solches Vorgehen ist nur mehr unverantwortlich lasch“, so heute FPÖ-Sozialsprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch zu den im Jänner erneut gestiegenen Arbeitslosenzahlen.

„Die gestiegenen Zinskosten gepaart mit strengen Richtlinien für die Vergabe von Krediten, die hohen Material- und Energiepreise sowie die massive Inflation haben zu einem starken Rückgang der Bautätigkeit in unserem Land geführt. Daher warnen wir schon seit mehr als 1,5 Jahren die Regierung samt den ÖVP-Arbeitsminister, den Anstieg der Arbeitslosen in der Baubranche nicht zu unterschätzen und dementsprechend zu handeln“, forderte Belakowitsch.

„Obwohl die nun schon länger strauchelnde Bauwirtschaft eine der Branchen in Österreich sein wird, in der auch heuer Krise angesagt ist und die Wirtschaftsforschungsinstitute ebenso mit einem massiven Einbruch der Bauwirtschaft rechnen, hat der Bürgertäuscher Nummer eins, ÖVP-Kanzler Nehammer, in seinem Österreich-Plan in keinem einzigen Satz erwähnt, wie er gedenkt, dieser Krise am Bau Herr werden zu wollen“, kritisierte Belakowitsch und weiter: „Da sich die Arbeitslosigkeit im Bausektor 2023 um 5,7 Prozent und somit stärker als in so gut wie allen anderen Branchen erhöhte, wird damit die Hand in Hand gehende nicht abreißende Insolvenzwelle die Arbeitslosigkeit auch weiter befeuern, weil zusätzlich auch noch die Privatinsolvenzen im Vorjahr mit rund acht Prozent deutlich zugenommen haben. Wenn nun Nehammer und Kocher diesen negativen Entwicklungen aber weiter tatenlos zusehen, dann sind beide in ihren Tätigkeitsbereichen völlig fehl am Platz“, betonte die FPÖ-Sozialsprecherin.

„Der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit muss endlich entschlossen geführt werden, daher sind rasche Neuwahlen die einzige Möglichkeit, um den Österreichern wieder eine echte Perspektive bieten zu können. Nur mit einer FPÖ-geführten Regierung mit einem Volkskanzler Herbert Kickl kann eine ehrliche Politik mit Weitblick für die Österreicher umgesetzt werden“, betonte Belakowitsch.

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