Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec sieht im gestern präsentierten „Österreichplan“ von Bundeskanzler Karl Nehammer wichtige Impulse für die ältere Generation.
Korosec zeigt sich erfreut, dass ihre langjährige Forderung nach gänzlicher Abschaffung der Pensionsversicherungsbeiträge für erwerbstätige PensionistInnen kommt, wenn es nach dem „Österreichplan“ von Bundeskanzler Nehammer geht: „Wer freiwillig neben der Pension arbeitet, für den soll es sich auch lohnen. Diese Maßnahme wird dazu beitragen, dass der Anreiz für PensionistInnen, die freiwillig neben der Pension arbeiten wollen, steigt. Sie ist ein weiterer Baustein damit ihnen mehr netto vom brutto bleibt", erklärt Korosec.
Auch das Bekenntnis zur Stärkung der 2. und 3. Säule des Pensionssystems begrüßt Korosec: „Ich halte den Ausbau und die Stärkung der 2. und 3. Säule auf freiwilliger Basis für längst notwendig, weil damit die Vorsorge auf eine breitere Basis gestellt wird und mehr Anreiz und Möglichkeiten für die persönliche Lebens- und Pensionsgestaltung bietet.“
Korosec begrüßt auch die geplante Einführung einer Großelternkarenz auf freiwilliger Basis. "Diese innovative Initiative bringt bei der Betreuung von Kindern mehr Flexibilität und Gestaltungsmöglichkeiten in Familien und gibt Großeltern die Chance eine aktivere Rolle im Leben ihrer Enkelkinder zu spielen. Es ist ein wichtiger Schritt, um die Generationen näher zusammenzubringen und gleichzeitig die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen", so Korosec.
„Der „Österreichplan“ von Bundeskanzler Nehammer ist ein Schritt hin zu einer stärkeren Teilhabe und Absicherung der SeniorInnen in allen Bereichen des Lebens, denn Seniorenpolitik ist Gesellschaftspolitik“, so die Seniorenbund-Präsidentin.
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