„Entweder lebt die FPÖ in einer Parallelwelt oder sie verbreitet ohne Genierer Falschinformationen“, so der Klubobmann der Wiener Volkspartei Markus Wölbitsch angesichts der heutigen Aussendung des FPÖ-Rathausklubs zur gestrigen Gender-Debatte im Wiener Gemeinderat.
Die Verunsicherung der Freiheitlichen über den Kurs der Volkspartei setze sich offensichtlich weiter fort. Nachdem man in der politischen Diskussion zunehmend an Boden verliere, müsse man nun zu Fake-News zurückgreifen.
Durch den OTS-Titel „ÖVP-Mahrer:“ soll in einer aktuellen FPÖ-Aussendung suggeriert werden, dass es sich bei der Aussendung der Freiheitlichen auf den ersten Blick um eine Aussendung der Volkspartei handelt. Dazu Wölbitsch: „Das ist ein neuer Tiefpunkt der politischen Auseinandersetzung.“
Fakten sprechen für sich
Im Rahmen des gestrigen Gemeinderates wurden drei konkrete Anträge in Verbindung mit dem Thema Gendern und Sprache eingebracht. Zwei der FPÖ, einer der Volkspartei.
Beide FPÖ-Anträge hätten sich nicht nur inhaltlich widersprochen – in einem der Anträge sprachen sich die Freiheitlichen für die Nutzung von genderneutralen Worten wie „Studierende, Teilnehmende oder Lehrende“ aus – sondern waren auch wieder einmal von einer fragwürdigen Antragsbegründung geprägt. Die Volkspartei habe deshalb einen eigenen Antrag eingebracht, der die Verwendung einer klaren und unkomplizierten Sprache in der offiziellen Verwaltungskommunikation sowie einen Stopp des prüfungsrelevanten Genderns an Universitäten, Schulen und Fachhochschulen einfordert.
„Der FPÖ müsste dieser Antrag mehr als bekannt sein, nachdem sie hier auch zugestimmt hat“, so Wölbitsch weiter und abschließend: „Dieses Verhalten der FPÖ ist jedenfalls dem Rathaus unwürdig.“
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