„Die Unregelmäßigkeiten bei Vergabeverfahren der Stadt setzen sich weiterhin fort. Anstatt hier endlich für Reformen zu sorgen, wird weitergemacht wie bisher. Diese dubiose Vergabepraxis ist klar abzulehnen“, so der Klubobmann der Wiener Volkspartei Markus Wölbitsch angesichts der heutigen Medienberichte.
So sei in Zusammenhang mit der Bau-Ausschreibung des neuen Dachs für das Ernst-Happel-Stadion seitens der Architektenkammer massive Kritik laut geworden. Hierfür sei lediglich eine äußerst kurze Frist von 5 Wochen vorgesehen gewesen, in Kombination mit einem verpflichtenden Besuch des Stadions innerhalb dieser Frist. Außerdem sei kritisiert worden, dass diese Vergabe als Totalunternehmerverfahren geführt werde, was den Wettbewerb klar eingrenzt.
Kürzlich habe bekanntlich der Rechnungshof massive Unregelmäßigkeiten bei Vergaben des Wiener Gesundheitsverbundes im Bereich der Medizintechnik festgestellt. „Es ist offensichtlich, dass die Stadt nichts daraus gelernt hat und diese Praxis ungeniert weiterverfolgt“, so Wölbitsch weiter und abschließend:„Es kann nicht sein, dass weiterhin maßgeschneiderte Ausschreibungen an der Tagesordnung stehen. Hier muss sich endlich etwas ändern.“
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. Die Wiener Volkspartei Rathausklub