„Ein weiterer Schritt zu einer drohenden Abschaffung des Bargelds.“ So kommentierte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Roman Haider eine Einigung zwischen Unterhändlern des Europaparlaments und der Mitgliedsstaaten, wonach in der EU künftig Barzahlungen von über 10.000 Euro verboten werden sollen.
„Die Bekämpfung von Geldwäsche ist der Vorwand, mit dem Bargeldzahlungen insgesamt kriminalisiert werden sollen. Wir werden sehen, was da noch kommt: Heute sind es 10.000 Euro – und morgen diskutieren wir dann schon über eine weitere Senkung der Obergrenze, bis wir dann bei einem Totalverbot von Bargeld landen“, so Haider.
„Während die Bargeldobergrenzen immer enger gezogen werden, plant die EZB ja bereits die Einführung des Digital-Euro, der das Bargeld offiziell ergänzen soll, tatsächlich aber auch ablösen kann. Am Ende steht dann der gläserne Bürger, dem man bei mangelndem Wohlverhalten seine Finanzen auf Knopfdruck einfach sperren kann. Die Erhaltung von Bargeld als Zahlungsmittel ist aus unserer Sicht die Erhaltung eines Stücks Freiheit“, so der freiheitliche EU-Abgeordnete.
„Die Mitgliedsstaaten und das Europaparlament müssen der erzielten Einigung noch formal zustimmen. Da kann jetzt die österreichische Bundesregierung unter ÖVP-Kanzler Nehammer zeigen, wie ernst es ihr mit dem Erhalt des Bargelds tatsächlich ist“, sagte Haider.
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