Weltmuseum Wien und Votiv Kino zeigen am 13.12. RUBIKON mit Filmgespräch zur Ausstellung SCIENCE FICTION(S)

Anlässlich der Sonderausstellung Science Fiction(s). Wenn es ein Morgen gäbe im Weltmuseum Wien zeigte das Votiv Kino seit September dieses Jahres regelmäßig ausgewählte Sci-Fi-Klassiker. Am 13. Dezember schließt die Kooperation mit der Filmaufführung von Rubikon (Österreich, 2022). Im Anschluss an den Film folgt ein Gespräch mit Jonathan Fine, Direktor des Weltmuseums Wien, Regisseurin Leni Lauritsch und Johannes Mücke, Designer der Ausstellung Science Fiction(s) im Weltmuseum Wien und Szenenbildner von Rubikon. Es moderiert Journalist und Filmkritiker Stefan Grissemann.

Spezialeffekte für alle Sinne: Rubikon

Im Jahr 2056 haben Großkonzerne die Erde untereinander aufgeteilt und fast völlig ausgebeutet. Auf der extraterrestrischen Forschungsstation Rubikon müssen eine Konzernsoldatin (Julia Franz Richter), ein genialer Wissenschaftler (Mark Ivanir) und ein junger Biologe (George Blagden) mitansehen, wie es auf der Erde zur Umweltkatastrophe kommt. Als sie Kontakt zu einer Gruppe Überlebender bekommen, stehen sie vor einem moralischen Dilemma.

„Dieser Film ist ‚ground-breaking‘ für den österreichischen Film insgesamt. Er beweist, dass wir nahezu alles können, auch im Genre, nicht nur Komödien!“
(Jurybegründung Filmfestival Kitzbühel)

Leni Lauritsch überzeugt mit ihrem Langspieldebüt erzählerisch wie visuell. Eine hochspannende Geschichte über das Leben und Überleben, mit drei starken Hauptdarsteller*innen besetzt und mit Bildern, die die Enge der Raumstation so souverän auf die Leinwand bringen wie die Weiten des Weltraums. Stilsicher inszeniertes Genrekino mit tiefgründigem Background.

Johannes Mücke begann Anfang 2020 mit seinem Team an dem von Samsara und Graf Film produzierten Science-Fiction-Kinofilm als Szenenbildner zu arbeiten. Der gesamte Film wurde während der Corona-Pandemie mit 3 Umbauten in nur einer Halle in der alten Panzerfabrik in Wien Simmering gedreht. 2023 wurde Mücke dafür mit dem Österreichischen Filmpreis für das beste Szenenbild ausgezeichnet.

Das Ausstellungsdesign von Science Fiction(s) im Weltmuseum Wien, an dem Johannes Mücke ebenso beteiligt war, präsentiert die Werke in atmosphärischen Bühnenräumen, die an filmische Sci-Fi-Welten erinnern.

Science Fiction(s) im Weltmuseum Wien

Mit der großen Jahresausstellung Science Fiction(s) – Wenn es ein Morgen gäbe (zu sehen bis 9. Jänner 2024) stellt das Weltmuseum Wien spekulative Erzählungen über die Zukunft vor und blickt mit Installationen, Malerei und Filmen auf verschiedene Zukunftsvorstellungen, einen besonderen Fokus legt die Schau dabei auf Indigene Stimmen.

Arbeiten von rund 20 internationalen zeitgenössischen Künstler*innen zeigen unterschiedliche Strategien, Science-Fiction als Werkzeug zur Kritik der Gegenwart, für alternative Zukunftsszenarien, zur Heilung und Dekolonisierung zu verwenden. 

13. Dezember, 20 Uhr: Filmvorführung und Gespräch

Rubikon (Österreich, 2022)
Regie: Leni Lauritsch
Sehen Sie sich hier den Trailer an.

Tickets: vor Ort im Kino online

Veranstaltungsort: Votiv Kino, Währingerstraße 12, 1090 Wien

Presseunterlagen zur Ausstellung Science Fiction(s) finden Sie hier.

Informationen zur gemeinsamen Filmreihe gibt es hier.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. Weltmuseum Wien

AusstellungFilmKinoKulturKunst
Comments (0)
Add Comment