Angesichts des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen forderte heute die Frauensprecherin der FPÖ, NAbg. Rosa Ecker, MBA erneut mit Nachdruck, „dass wir in unserem Land den Gewaltschutz neu denken müssen. 41 Mordversuche bzw. Gewalttaten, ein Anstieg an Vergewaltigungen und bereits 26 Frauenmorde in diesem Jahr belegen uns erneut, dass Österreich schon lange keine ‚Insel der Seligen‘ mehr ist. Ja, es wurde für 2024 das Budget für Gewaltschutz erhöht, es dominiert generell das Frauenbudget in unserem Land. Aber das löst das Problem nicht. Wir brauchen endlich Maßnahmen, die tatsächlich präventiv wirken, bevor die Frau zum Opfer von Gewalt wird.“
„Dazu gehört unter anderem auch, dass es bei Gewalt vom Partner gegen die Frau eine sofortige Gefahrenbeurteilung gibt und die Frau – auch mit den Kindern – sicher untergebracht wird. Derzeit müssen Frauen etwa bei subtilen Drohungen, die meist nicht nachweisbar sind, quasi darauf warten, dass ihnen etwas passiert, denn sonst gibt es keine Handhabe. Ziel muss sein, dass jede Frau in Österreich sicher ist!“, verwies Ecker darauf, dass es in Österreich derzeit einen „Fleckerlteppich an Maßnahmen“ gäbe und wiederholte ihre Kritik an Frauenministerin Raab: „Frau Minister, Ihr Gesamtkonzept kennt keiner und offensichtlich hilft es nicht.“
„Wir brauchen sichere Korridore für Frauen, bevor sie einem Mord zum Opfer fallen. Mein Mitgefühl geht an die Familien und Freunde der Opfer. Die jüngsten zwei Morde verbreiten auch ein Gefühl der Machtlosigkeit. Wir müssen in unserem Land den Gewaltschutz neu denken und umsetzen. Denn was nützt zum Beispiel eine ,SOS-App´, die so gut ,versteckt´ ist, dass sie kaum zu finden ist? Es muss genauso aber auch klar benannt werden, dass beinahe die Hälfte der Täter bzw. der Opfer entweder gar keine österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder ausländische Wurzeln haben. Tatsache ist: Der traurige Rekord an Frauenmorden in unserem Land ist durchaus auch der unkontrollierten Einwanderung geschuldet. In manchen Kulturkreisen sind oft aus Sicht der Männer Frauen nichts wert“, betonte Ecker abschließend.
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