„Bewusst gesund“ über Früherkennung von Bauchspeicheldrüsenkrebs

Wien (OTS) – Dr. Christine Reiler präsentiert im ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst gesund“ am Samstag, dem 25. November 2023, um 17.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Pilzinfektion – eine unterschätzte Gefahr

Sie sind überall, wir leben mit ihnen und zum Teil leben sie auch in uns – Pilze. Auch wenn unser Körper und das Immunsystem daran gewöhnt sind, können sie gefährlich werden. Sie sind anspruchslos und das macht sie so überlebensfähig. Jeder fünfte Erwachsene leidet im Laufe seines Lebens an einem Fußpilz und weit mehr als jede zweite Frau hatte mindestens schon einmal einen Scheidenpilz. Jedes Jahr sterben weltweit etwa 1,7 Millionen Menschen an Pilzinfektionen. Häufig werden die Symptome nicht richtig erkannt. Außerdem entwickeln immer mehr Pilze – ähnlich wie Bakterien – Resistenzen und neue Arten verbreiten sich. Pilzinfektionen haben in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Ein wesentlicher Grund dafür ist die steigende Zahl stark immungeschwächter oder schwerstkranker Patienten und Patientinnen. Gestaltung: Larissa Putz

Früherkennung Bauchspeicheldrüsenkrebs

Die Bauchspeicheldrüse, auch Pankreas genannt, liegt hinter dem Magen in der Bauchhöhle und ist eine der größten Drüsen des menschlichen Organismus. Die Funktionen der Bauchspeicheldrüse betreffen die Verdauung und den Zuckerstoffwechsel. Bauchspeicheldrüsenkrebs weist unter allen Krebserkrankungen eine der niedrigsten Überlebensraten auf. Jährlich werden laut Statistik Austria in Österreich jeweils mehr als 1.500 Neuerkrankungen und Sterbefälle durch Bauchspeicheldrüsenkrebs oder Pankreaskarzinom gezählt, Tendenz steigend. Da die Erkrankung lange Zeit symptomlos verläuft, wird ein Pankreaskarzinom oft erst entdeckt, wenn es schon weiter fortgeschritten ist. Fragen zur Früherkennung beantwortet Univ.-Prof. Dr. Martin Schindl, Leiter der Abteilung für Pankreas-Chirurgie am AKH in Wien, in „Bewusst gesund“.

Jod – ein lebensnotwendiges Spurenelement

Vitamin C, Vitamin D oder Magnesium sind in aller Munde. Das mindestens ebenso wichtige Spurenelement Jod wird viel weniger beachtet, obwohl es der Körper ständig braucht. Obwohl es bei den meisten Menschen sogar in höherer Menge völlig unbedenklich ist, hat es einen erstaunlich umstrittenen Ruf. Dabei war es ein medizinischer Segen, als in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts auch in Österreich damit begonnen wurde, Speisesalz mit Jod zu versetzen. Denn die Böden im Alpenraum sind ausgesprochen jodarm und häufige Kropfbildungen, aber auch Entwicklungsstörungen bei Kindern waren die Folge. Neben jodiertem Salz sind auch Meeresfrüchte und Algen reich an Jod und sollten daher regelmäßig gegessen werden. Gestaltung:
Christian Kugler

„Bewusst gesund“-Tipp zum Thema Medikamentenabhängigkeit

Wenn Menschen länger unter Schlafstörungen leiden, greifen viele zu Medikamenten. Einige davon haben ein hohes Suchtpotenzial. Zwei Prozent der Bevölkerung sind nach Schätzungen abhängig von Medikamenten, wobei von einer hohen Dunkelziffer auszugehen ist. Überdurchschnittlich oft sind Frauen davon betroffen. Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn informiert, bei welchen Medikamenten die Gefahr, abhängig zu werden, am größten ist und wie sich eine Medikamentenabhängigkeit bemerkbar macht.

Trendsport Body Reformer Training

Wenn sich Hollywood-Stars auf den Social-Media-Kanälen beim Sport zeigen, werden diese Sportarten schnell zum weltweiten Trend, wie das Body Reformer Training. Kim Kardashian, Jennifer Aniston und Harry Styles stählen ihren Körper auf dem „Reformer“, einer beweglichen Platte, die ursprünglich für Pilates entwickelt wurde. Diese Trainingsform ist nun auch in Österreich gelandet. Gestaltung: Steffi Zupan

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