„Die Ungereimtheiten und die Probleme rund um die Causa Wien Holding Arena setzen sich weiterhin fort. Diese Causa wird allmählich zu einer neverending story. Zum Schaden der Wienerinnen und Wiener“, so der Klubobmann der Wiener Volkspartei Markus Wölbitsch angesichts der aktuellen Berichterstattung.
So sei laut den jüngsten Meldungen das Gesamt-Bauvolumen der Halle auf 60 Prozent reduziert worden. Es stelle sich in diesem Zusammenhang die Frage, wie diese offensichtliche Verkleinerung mit dem eigentlich intendierten Projekt in Einklang zu bringen ist. „Es ist somit zu befürchten, dass vom ursprünglichen Leuchtturmprojekt letztendlich nicht mehr viel übrig bleibt und mit den anfänglichen großspurigen Ankündigungen von Ludwig und Hanke nicht allzu viel gemein hat“, so Wölbitsch.
Auch seien angeblich in Zusammenhang mit dem Businessplan Fantasiezahlen vorgelegt worden. Ob diese dem Eindruck nach äußerst fragwürdige Vergabe wirklich ordnungsgemäß abgelaufen sei, werde das aktuelle Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Wien zeigen.
Problemfall Wien Holding
Die Skandale im Dunstkreis der Wien Holding haben sich in letzter Zeit gehäuft. So habe sich die unter dem Dach der Wien Holding befindliche Beteiligungs-GmbH „Stolz auf Wien“ im Grunde als Flop herausgestellt sowie habe sich ein Bericht des Stadtrechnungshofes äußerst kritisch zu den hohen Gehältern von Managern in der Wien Holding geäußert.
Transparenz und Aufklärung gefordert
Allgemein ziehen sich die planerischen und finanziellen Unregelmäßigkeiten bei Großprojekten in der Stadt jedenfalls wie ein roter Faden durch. „Es kann nicht sein, dass es die Stadt einfach nicht schafft bei Großprojekten in einer professionellen Art und Weise zu agieren. Der verantwortliche Stadtrat Peter Hanke ist dringend aufgefordert, hier aufzuklären und endlich durchzugreifen“, so Wölbitsch abschließend.
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