Immer noch wurde in puncto Pensionskürzungen nichts in die Wege geleitet, um die rund 300.000 Menschen, die davon betroffen sind zu schützen. „Wir bekommen mehr und mehr Zuschriften und Anrufe von Betroffenen, die verunsichert darüber sind, wann sie nun in Pension gehen sollen – sie sind auf sich allein gestellt. Die Regierung muss diese anstehenden Pensionskürzungen jetzt stoppen und endlich Klarheit schaffen, denn sonst sinkt das faktische Pensionsalter”, fordert Monika Kemperle, ÖGB-Pensionist:innenvorsitzende.
Schutzklausel muss her
Rund 300.000 Menschen, die 2024 oder 2025 in Pension gehen, drohen lebenslange Pensionsverluste. Der Grund: die stark verzögerte Teuerungsanpassung bei der Pensionsberechnung. Wer 2024 oder 2025 in Pension geht, schaut damit nämlich durch die Finger. „Anstatt über unsichere Aktienpensionen zu spekulieren, wie manche Politiker:innen empfehlen, wollen wir Sicherheit für die Betroffenen und fordern eine Schutzklausel, die eine Aufwertung der letzten beiden Jahre zumindest in Höhe der Inflation garantiert”, so Kemperle.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. ÖGB Österreichischer Gewerkschaftsbund