SPÖ-Becher: Ab heute müssen alle Mieter*innen mehr bezahlen

Mit 1. August steht für rund 135.000 Mietwohnungen eine neuerliche Mieterhöhung von über 5 Prozent an. Die insgesamt vier Erhöhungen der Kategoriemieten seit April des Vorjahres machen zusammengerechnet fast 25 Prozent Kostensteigerung aus. Was vielen Menschen nicht bekannt ist: Die Anhebung der Kategoriemieten erhöht über das Verwaltungshonorar auch die Betriebskosten für alle Wohnungsmieter*innen und -eigentümer*innen. „Die anhaltend hohe Inflation bringt in Österreich immer mehr Mieterinnen und Mieter in große Bedrängnis. Es ist höchste Zeit, den Weg für eine Mietpreisbremse frei zu machen. Die Bundesregierung darf sich nicht länger querlegen und muss ihre Blockadehaltung beenden. Die Mieterinnen und Mieter brauchen diese Entlastung in Zeiten der Rekordteuerung dringender denn je“, betont SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher. ****

„Seit Monaten sprechen sich zahlreiche Expert*innen und Wirtschaftsforscher*innen für eine Mietpreisbremse aus. Wie lang wollen ÖVP und Grüne noch untätig zuschauen, während das Wohnen für immer mehr Menschen unleistbar wird?“, so Becher. Der SPÖ-Vorschlag sieht eine Rücknahme der letzten Mieterhöhungen und das Einfrieren aller Mieten bis Ende 2025 vor. Danach sollen Mieten nur noch einmal jährlich um maximal 2 Prozent erhöht werden dürfen. Ähnliche Modelle sind in vielen europäischen Ländern – Spanien, Portugal, Frankreich, Dänemark – bereits umgesetzt. Dort zeigt sich, dass die Inflation deutlich geringer ausfällt als in Österreich. (Schluss) em/bj

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