Die Arbeitslosenzahlen vom Juli zeigen erneut, dass wieder mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Angesichts dieser Tatsache betont ÖGB-Vizepräsidentin und -Bundesfrauenvorsitzende Korinna Schumann, wie wichtig es ist, „dass die Qualifizierung von Arbeitssuchenden der Vermittlung gleichgestellt wird”. Nur mit Höherqualifizierung könne Langzeitarbeitslosigkeit langfristig bekämpft werden. Für Schumann steht außer Frage, dass „das AMS dafür aber ausreichend Budget als auch Personal braucht. Überlegungen, in diesen Bereichen den Rotstift anzusetzen, seien völlig verfehlt”, so Schumann.
Angesichts des Equal Pension Days am 4. August weist Schumann erneut darauf hin, dass die Regierung weiter ein besonderes Augenmerk darauflegen muss, dass mehr Frauen in Vollzeit arbeiten können und dementsprechend die Weichen stellen müssen: „Arbeiten Frauen lange Jahre in Teilzeit, so wirkt sich diese Beschäftigung auf das Lebenseinkommen aus, das somit deutlich geringer ist als bei Vollzeitarbeit. Damit ist auch die Beitragssumme, die auf das Pensionskonto einbezahlt wird, geringer.“ Ein weiterer Schlüssel, um mehr Frauen in Vollzeitarbeit zu bringen, sei ein „rascher Ausbau der Kinderbetreuungsplätze im ganzen Land“.
Angesichts der ständigen Rufe nach neuen Fachkräften erinnert ÖGB-Vizepräsidentin Schuman daran, „dass es Betriebe auch selbst in der Hand haben, den Fachkräftebedarf zu stillen. Fachkräfte gibt es nur mit gezielter Qualifizierung und einem deutlichen Plus an Lehrlingsausbildungen!“
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