Viele Kinder im Teenageralter fühlen sich von Mitschülern oder in ihrem sozialen Umfeld gemobbt. Von Mobbing sprechen Expertinnen und Experten dann, wenn ein Kind über längere Zeit körperlich oder seelisch angegriffen wird. Was Eltern tun können, um ihrem Kind zu helfen, zeigt das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau".
Gemobbtes Kind niemals infrage stellen
Mobbing geschieht immer absichtlich und betrifft Jugendliche häufig im Zusammenhang mit der Schule. Die Betroffenen sind nicht mehr in der Lage, sich zu wehren. Um ihrem Kind zu helfen, haben Eltern zwei Möglichkeiten: Sie wenden sich direkt an die Schule. Kinder- und Jugendpsychologinnen und -psychologen raten, dabei wirklich nachdrücklich zu sein. Denn Lehrkräfte können über kaum merkbare Maßnahmen große Effekte bewirken.
Zudem sollten Eltern ihr gemobbtes Kind nicht infrage stellen. Wichtig ist die klare Rückmeldung: Du bist nicht schuld. Hat das Kind mindestens eine Person, die es emotional unterstützt, dann senkt das das Risiko von Depressionen stark. Zusätzlich können Eltern den Blick auf Beziehungen lenken, die gut klappen – außerhalb der Mobbing-Situation. Wenn das Kind auf diese Weise begreift, dass es nicht an ihm liegt, ist das eine wichtige Erkenntnis.
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