Zorba/Grüne: EU-Parlament setzt wichtige Schritte im AI-Act

In der heutigen Sitzung des EU-Parlaments wurde über den „Artificial Intelligence Act“ (AI-Act) abgestimmt. Der AI-Act soll die Risiken von Künstlicher Intelligenz (KI) in Zukunft in vier unterschiedlichen Klassen unterteilen und diese regulieren: von minimalem Risiko, wie Filter für Kameras, bis hin zu inakzeptablen Risiken, wie beispielsweise Socials Scoring Modelle, wie man sie aus China kennt, oder biometrische Identifizierung-Systeme für Massenkontrollen. Für den Digitalisierungssprecher der Grünen, Süleyman Zorba, ein voller Erfolg: „Es ist uns ein großes Anliegen, Künstliche Intelligenz so zu regulieren, dass Rechtssicherheit herrscht und problematische Entwicklungen unterbunden werden.“

Mit knapper Mehrheit konnte man sich für die strengeren Regulierungen von Künstlicher Intelligenz aussprechen und die Pläne einer Massenüberwachung blockieren. „Unsere Forderung nach einem Verbot von biometrischer Echtzeitüberwachung wurde zugestimmt – ein historischer Schritt für den Schutz der Privatsphäre und gegen Massenüberwachung", betont Zorba.

Auch in Österreich wird das Thema Digitalisierung und Künstliche Intelligenz intensiv behandelt. Mit dem Digital Austria Act wurde bereits ein nationaler Plan zur Regulierung und vereinfachten Nutzung von KI präsentiert.

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