SPÖ-Becher: „Ja zur WBIB-Neu. Nein zum Wohnungsleasing.“

Prinzipiell positiv bewertete SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher am Mittwoch den Vorstoß ÖVP-naher Wohnbauträger für eine Wohnbauinvestitionsbank. Kurz vor dem Verbandstag der Gemeinnützigen Wohnbauwirtschaft in Salzburg hat die Arge Eigenheim, der Zusammenschluss ÖVP-naher gemeinnütziger Wohnbaugesellschaften, die Forderung nach einer Wohnbauinvestitionsbank in Form eines Klimaschutzförderungstopfes gestellt. „Die Sicherung langfristiger Finanzierungen für jenen Bereich der Wohnbauwirtschaft, der ohne Gewinnstreben modernes, leistbares Wohnen ermöglicht, ist richtig und wichtig. Leider vermisse ich hier jede Initiative der Bundesregierung“, so Becher gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Den ebenfalls geforderten Modellen für den Mietkauf steht Becher hingegen skeptisch gegenüber. „Zuerst muss das Prinzip Einmal-WGG-immer-WGG verwirklicht werden, vor allem bei der Mietzinsbildung. Danach ist eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft von Wohnungen nach dem Kostendeckungsprinzip sicherzustellen“, so Becher. Erst danach brauche es neue Wege der Eigentumsbildung. Zum Thema Eigentumsbildung merkt Becher an, dass diese jetzt sofort wieder für breite Teile der Bevölkerung möglich wäre, wenn die Bundesregierung die Eigentumspreise nicht künstlich hoch halten würde. Becher: „Wohnungsuchende bezahlen laut österreichischer Nationalbank derzeit rund 40 Prozent Spekulationsaufschlag. Würde die Bundesregierung einen Mietpreisdeckel anstatt aggressiver Mieterhöhungen beschließen, würden sich die Preise endlich normalisieren. Das ist eine historische Chance“, so die SPÖ-Wohnbausprecherin abschließend. (Schluss) PP/lp

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