ÖGB verlässt Arbeitsgruppe „Frühkindliche Bildung und Betreuung“

Der ÖGB hat in Abstimmung mit den zuständigen Gewerkschaften beschlossen, die vom Bildungsministerium eingesetzte Arbeitsgruppe für „Frühkindliche Bildung und Betreuung“ wegen mangelnder Fortschritte zu verlassen. „Hier werden Fragen erörtert, deren Antworten der ÖGB gemeinsam mit den anderen Sozialpartnern bereits seit Jahren liefert“, erklärt Korinna Schumann, ÖGB-Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende. 

„Was wir dringend brauchen, ist eine Ausbildungsoffensive für Berufe in der Elementarpädagogik und bessere Arbeitsbedingungen und nicht das, was in der Arbeitsgruppe passiert“, sagt die ÖGB-Vizepräsidentin. In diesem Projekt wurde einmal mehr deutlich, dass die Datenlage zur Elementarpädagogik mangelhaft ist.    

Trotz des Ausstiegs aus der Arbeitsgruppe betont der ÖGB, dass er weiterhin das Gespräch mit den anderen Sozialpartnern und Entscheidungsträger:innen suchen wird, um Verbesserungen in der Elementarpädagogik zu erreichen. „Das Thema ist uns sehr wichtig. Nur der Weg, der hier eingeschlagen wird, ist für uns nicht zielführend“, so Schumann abschließend. 

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