ÖGB-Reischl/Wohnkostenhilfe: „Die Menschen brauchen Lösungen, keinen schwachen Kompromiss!“

„Wenn Umfragen beweisen, was uns täglich besorgte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sagen, nämlich dass sie nicht mehr wissen, wie sie sich ihre Wohnkosten leisten können, dann ist klar: Wir brauchen keine Kompromisse, sondern Lösungen, die nachhaltig entlasten“, kritisiert Ingrid Reischl, Leitende Sekretärin des ÖGB, das heute verkündete „Aus“ der Verhandlungen für eine Mietpreisbremse. 

„Egal, wie diese Wohnkostenzuschüsse ausgestaltet werden – gefragt sind nicht Almosenpolitik, sondern ein voller Mieten-Stopp!“, so Reischl weiter – und: „Eine Wohnkostenhilfe ist bestenfalls ein schwacher Kompromiss, den sich die Steuerzahler:innen selbst finanzieren.” 

Der ÖGB bleibt bei seiner Forderung, die Mieten nicht zu erhöhen, solange die Inflation hoch ist. Danach soll die inflationsbedingte Anpassung einen bestimmten Prozentsatz, etwa 2 Prozent, nicht überschreiten dürfen.  „Alles, was darüber hinausgeht, wandert nämlich in die Taschen der Immo-Branche“, so Reischl. Und die Einnahmen der Vermieter haben sich in den vergangenen 15 Jahren verdoppelt. 

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. ÖGB Österreichischer Gewerkschaftsbund

MietenMietpreisbremseÖGBWohnbauWohnkostenhilfe
Comments (0)
Add Comment