„Report“ über Tage der Vorentscheidung

Wien (OTS) – Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 21. März 2023, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Tage der Vorentscheidung

Die Regierung verhandelt noch immer über eine Mietpreisbremse, in Salzburg beginnt der Intensivwahlkampf für die Landtagswahl am 23. April und die SPÖ ist vor allem mit einer Frage beschäftigt: Wer soll künftig die Bundespartei leiten – deren Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner oder ihr Herausforderer, Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil? Oder könnte es am Ende doch noch einen dritten Mann, eine dritte Frau geben, die vom Konflikt zwischen den zwei Lagern unbeschädigt an die Spitze kommt, wie Ex-SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer im Jahr 2000? Er setzte sich gegen Caspar Einem und Karl Schlögl durch, die beide Viktor Klima nachfolgen wollten. Die Entscheidung über den Parteivorsitz wird jedenfalls eine Mitgliederbefragung im Frühling bringen, deren Ergebnis Basis für einen Sonderparteitag sein soll. Stefan Daubrawa, Yilmaz Gülüm und Julia Ortner berichten vor dem SPÖ-Präsidium am Mittwoch, das den noch umstrittenen Ablauf der Mitgliederbefragung festlegen soll.

Dazu live im Studio: Politologe Anton Pelinka

Modefarbe Schwarz-Blau

ÖVP und FPÖ haben sich in Niederösterreich auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Vor wenigen Wochen schien eine solche Konstellation noch ausgeschlossen – zu groß waren die gegenseitigen Animositäten in den vergangenen Monaten und Jahren. Welche Auswirkungen hat der schwarz-blaue Pakt auf das größte Bundesland und was bedeutet er für die Bundespolitik? Ein Bericht von Alexander Sattmann und Martin Pusch.

Corona-Versöhnungsversuch

Bundeskanzler Nehammer hat für die Zeit rund um Ostern eine Kommission angekündigt, die die Pandemie aufarbeiten soll. Wird es gelingen, Gräben zu Impf- und Maßnahmengegnern zu überbrücken? Susanne Schnabl hat vor mehr als einem Jahr in Altenmarkt im Pongau den Konflikt zwischen dem ÖVP-Bürgermeister und einem früheren Parteifreund dokumentiert. Wie sieht es heute aus, wie gehen ehemalige Kontrahenten miteinander um, ist Versöhnung möglich? Susanne Schnabl hat nachgefragt.

Dazu live im Studio: der Wissenschafter Jakob-Moritz Eberl, Mitglied des Austrian Corona Panel Project der Universität Wien

Krisen einst und heute

Beim Heizen sparen, Tempo 100 oder autofreier Tag: Diese Maßnahmen Anfang der 1970er Jahre, ausgelöst durch die internationale Ölkrise, bewegten ganz Österreich. Auch die vielen Migrantinnen und Migranten, die in den 1960ern als billige Arbeitskräfte angeworben wurden und dann geblieben sind, haben für viele Diskussionen gesorgt. Kann man sich aus dieser Zeit etwas abschauen? Denn auch jetzt beherrschen Energie- und Arbeitsmarktkrise unsere Gesellschaft und sorgen für Verwerfungen sozialer und politscher Art. Sophie-Kristin Hausberger und Helga Lazar haben die Krisen einst und heute verglichen und nachgefragt, warum die Bevölkerung damals Einschränkungen und Veränderungen mitgetragen hat.

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