Der Mutter-Kind-Pass ist weiterhin gefährdet. Ein Ende der kostenfreien Untersuchungen für Mütter und ihre Kinder steht immer wieder im Raum. Die SPÖ-Familiensprecherin Petra Wimmer will dieser Unsicherheit ein Ende setzen, aber die Regierung verhindert einen entsprechenden Antrag der SPÖ im heutigen Ausschuss. ****
Bereits vor einem halben Jahr hatte die SPÖ-Fraktion einen Antrag zum Erhalt des Mutter-Kind-Passes eingebracht. An Aktualität hat dieser seither nichts eingebüßt. SPÖ-Familiensprecherin Petra Wimmer fordert Ministerin Susanne Raab zum Handeln auf: „Frau Ministerin, kommen Sie endlich Ihrer Verantwortung nach! Die Unsicherheit, der Familien aktuell ausgesetzt sind, ist unerträglich.“
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Regierung hier endlich ihrer Verantwortung nachkommt, ist allerdings gering: Auch im heutigen Ausschuss wurde der SPÖ-Antrag wieder auf die lange Bank geschoben. „Wann, wenn nicht jetzt, muss hier gehandelt werden? Es braucht eine Einigung und endlich Sicherheit für junge Familien“, fordert Wimmer. Es sei die Aufgabe der Ministerin das monatelange hin und her endgültig zu beenden. „Es ist für mich völlig unverständlich, dass die Regierung die Dringlichkeit der Situation nicht erkennt und unseren Antrag zur Sicherung der Untersuchungen des Mutter-Kind-Passes wieder vertagt“, so Wimmer abschließend. (Schluss) ts/up
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