SOS Mitmensch überreicht in St. Pölten 21.838 Unterschriften zur Waldhäusl-Affäre

SOS Mitmensch überreicht dem Büro von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner heute 21.838 Unterschriften der Petition „Kein Rassist als integrationslandesrat!“. Die Menschenrechtsorganisation kritisiert, dass Gottfried Waldhäusl trotz seines Rassismus-Eklats gegenüber Schüler*innen noch immer das Amt des Integrationslandesrates innehat. Das sei ein fatales politisches Signal, so SOS Mitmensch.  

„Der Umgang mit dem Fall Waldhäusl zeigt, wie schwach Antirassismus in der hiesigen Politik verankert ist. Es gibt keine klaren roten Linien gegen Rassismus und keine negativen Konsequenzen für rassistische Politakteure, das ist besorgniserregend“, so SOS Mitmensch-Sprecher Alexander Pollak. Rassismus dürfe weder mit einem politischen Amt noch mit einer Koalition belohnt werden, fordert Pollak, und er kritisiert die laufenden Koalitionsverhandlungen der niederösterreichischen ÖVP mit Udo Landbauer und Gottfried Waldhäusl scharf. „Inzwischen geht es bei den 21.838 Unterschriften nicht mehr nur um den Rassismusfall Waldhäusl, sondern auch um einen vielleicht letzten Denkanstoß für Landeshauptfrau Mikl-Leitner, ob sie wirklich so weit gehen will, zwei der übelsten Polit-Rassisten des Landes die Brücke zur Macht zu bauen“, so Pollak.

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