„Die heutigen Aussagen des Generalsekretärs der Volkspartei, Christian Stocker, sind ungeheuerlich. Die Hausherren-Partei ÖVP hat nicht nur die Verhandlungen für die dringend notwendige Mietpreisbremse platzen lassen, sie lässt insbesondere die Wienerinnen und Wiener ohne Entlastung eiskalt im Stich“, betonte die Wiener SPÖ-Landesparteisekretärin, LAbg. Barbara Novak, am Freitag.
„Wenn Stocker nun Mieterinnen und Mieter verhöhnt, nur weil sie in der rot regierten Bundeshauptstadt leben, zeigt das nur, wie wenig Herz und Empathie die ÖVP hat! Man hat es immer schon vermutet, aber diese Wien-Feindlichkeit, die sich da offenbart, ist unerhört“, unterstrich Novak.****
Es stelle sich die Frage, ob sich die Wiener ÖVP nicht in Grund und Boden geniert, wenn ihre Bundespartei in dieser Art und Weise gegen leistbares Wohnen agiert, so Novak. Dieselbe Vorgangsweise habe sich schon während der Diskussion um die Gaspreisbremse gezeigt, als ÖVP-Finanzminister Magnus Brunner ebenfalls mit Wien-feindlicher Spitze meinte: „Jeder braucht Strom, aber nicht jeder braucht Gas.“
Anstatt die Wienerinnen und Wiener fortlaufend zu bestrafen, solle die ÖVP endlich den Widerstand gegen eine Mietrechtsreform aufgeben, so Novak. „Aber offenbar ist sie mehr Interessensvertretung der Hausbesitzer, als eine politische Partei für alle. Zumindest dieser Offenbarungseid wurde nun endgültig geleistet“, betonte die Wiener SPÖ-Landesparteisekretärin abschließend. (Schluss)
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