Verleihung der Herbert Steiner-Preise 2022

Seit 2004 vergeben das DÖW und die International Conference of Labour and Social History (ITH) jährlich den Herbert-Steiner-Preis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten über Widerstand, Verfolgung und Exil in der Zeit von Faschismus und Nationalsozialismus bzw. über die Geschichte der Arbeiterbewegung. Der Namensgeber des Preises, Herbert Steiner, wurde vor 100 Jahren, am 3. Februar 1923, geboren. Die Veranstaltung erinnert an den (Mit)-Gründer des DÖW und der ITH.  

Programm

Begrüßung und Moderation: Claudia Kuretsidis-Haider

Für die ITH: Therese Garstenauer

Geschickter Kommunikator und unermüdlicher Sammler: Herbert Steiners Rolle bei der Dokumentation von Widerstand, Exil und Arbeiterbewegung: Winfried R. Garscha

Laudationes:

  • Ingrid Bauer (für Magdalena Glaser)
  • Peter Huemer (für Leo Grob)
  • Brigitte Bailer (für Christina Wieder)

Preisübergabe

Worte der Preisträger*innen:

Magdalena Glaser (Anerkennungspreis)

„…wegen mir ist keiner gestorben“. Entlastungsstrategien der ehemaligen KZ-Aufseherin Hildegard Lächert im Kontext weiblicher Täterschaft

Leo Grob

Bevor die Fabriken schliessen. Eine Arbeitsgeschichte der Alusuisse (1960–1991)

Christina Wieder

Visuelle Transformationen. Das Exil der jüdischen Künstlerinnen Grete Stern, Hedy Crilla und Irena Dodal in Argentinien 

Hans Steiner im Namen der preisstiftenden Familie 

  • Zeit: 17. Februar 2023, 18 Uhr
  • Ort:  DÖW, Ausstellung

Altes Rathaus, Wipplinger Str. 6-8, 1010 Wien / Eingang im Hof

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