„Die Verbauung in Rothneusiedl ist noch nicht einmal geplant und die Favoritnerinnen und Favoritner können wohl wieder einmal nicht mitreden. Während eine Bürgerinitiative gerade noch darum kämpft, dass am Südeingang des Kurparks Oberlaa passende Gesundheitseinrichtungen und familienfreundliche Einrichtungen kommen, wird dieses Gebiet bald mit 25m hohen Wohnblöcken zugepflastert“, ist Bezirksrätin und Klubobfrau Nadine Koch entsetzt.
Die Fehler der städtebaulichen Entwicklung bei der Seestadt Aspern scheinen völlig vergessen. Und während dort noch um die Verkehrsanbindung diskutiert wird, soll in Favoriten der nächste Grünbereich zubetoniert werden. „Bei der Seestadt Aspern war zumindest zuvor einmal ein betoniertes Flugfeld. In Rothneusiedl sollen offensichtlich wertvolle Boden- und Ackerflächen für ein überdimensioniertes städtebauliches Prestigeprojekt der rot-pinken Stadtregierung versiegelt werden, anstatt den geforderten Wohnraum auf bereits vorhandenen bebauten Flächen durch Nachverdichtung zu schaffen“, ist Wohnbausprecher und Gemeinderat Peter Sittler überzeugt.
Durch die Schaffung einer Satellitenstadt ohne Anbindung an den Bezirk und die umliegenden alten Ortskerne könne keine ökologische und sozial nachhaltige Stadtplanung stattfinden. „Dass die SPÖ den Süden Wiens mit Oberlaa, Unterlaa und Rothneusiedl nicht versteht, hat sie im vergangenen Jahr mit der geplanten Umwidmung in dem Gebiet gezeigt. Anstatt auf einen Beteiligungsprozess im Südraum Wien zu setzen wurden die die Menschen vor vollendete Tatsachen gestellt und völlig ignoriert. Das darf in Rothneusiedl nicht schon wieder passieren. Wir von der Volkspartei sind entschieden gegen eine Seestadt in Favoriten“, unterstützt Bezirksparteiobmann und Nationalrat Nico Marchetti die Anliegen der Favoritner Bevölkerung.
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