Der Stadtrechnungshof-Bericht zur Situation von Pflegepersonen in Wien bestätigt die von der Fortschrittskoalition bereits umgesetzten Reformen, so NEOS Wien Klubobfrau Bettina Emmerling: „Die enorm wichtige Aufgabe, für Kinder in Krisensituationen als Pflegeperson tätig zu sein, kann gar nicht hoch genug geschätzt werden. Auch durch die Pandemie gibt es den dringenden Bedarf nach mehr Menschen, die sich dieser Aufgabe stellen – Christoph Wiederkehr als zuständiger Stadtrat hat daher bereits umfangreiche Initiativen gesetzt, um die Rahmenbedingungen zu verbessern.“
Konkret wurde ein neues Anstellungsmodell erarbeitet, das Krisenpflegeeltern ein Einkommen von 1.500 Euro monatlich sicherstellt und somit auch Alleinerziehenden erlaubt, die Tätigkeit auszuüben. Bei Krisenpflegeeltern ist die Regel, auch ein zweites Kind aufnehmen zu müssen, weggefallen – die Krisenpflegepersonen entscheiden selbst, wann sie ein zweites Kind nehmen können und wollen. Zudem gibt es nun auch dringend benötigte Pausen bei der Betreuung der Kinder von bis zu fünf Wochen pro Jahr. Zudem gibt es auch umfangreichere Supervisions- und Coachingangebote.
„Die Stadt Wien wirbt intensiv darum, mehr Menschen für die herausfordernde, aber so wichtige Aufgabe zu gewinnen, Kindern aus schwierigem Umfeld ein sicheres Zuhause in familiärem Umfeld zu geben. Mit den neuen Rahmenbedingungen schaffen wir eine bessere finanzielle Basis und tragen auch den großen Herausforderungen Rechnung, die Krisenpflege- und Pflegepersonen zu bewältigen haben“, so Emmerling abschließend.
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