„Geht es wirklich noch um Radwege oder Parkplätze? Ich denke mir manchmal, es geht nurmehr um Polarisierung, Spaltung und Kampagnen. Doch in Wahrheit sollte es um ein faires und respektvolles – und vor allem – um ein sicheres Miteinander gehen. Und das auch im öffentlichen Raum in Döbling. Es geht um den fairen Raum für den Verkehr in Döbling!”, äußert sich Bezirksvorsteher Stv. Thomas Mader (SPÖ) zur Debatte um den Radweg in der Döblinger Krottenbachstraße.
Zwtl.: Fahrradstraße statt Radfahren gegen die Einbahn
Seit 30 Jahren fordert die SPÖ einen familienfreundlichen Radweg in der Döblinger Krottenbachstraße, denn auf dieser viel befahrenen Straße ist das die sicherste Variante für alle Verkehrsteilnehmer:innen, nicht zuletzt für die Kleinsten, weiß SP-Gemeinderätin Barbara Novak: „Entlang der Krottenbachstraße gibt es viele Schulen und Kindergärten. Abgesehen davon auch Sportplätze und ein Schwimmbad. Für Familien sind das wichtige Anlaufstellen, die mit einem baulich getrennten Radweg für alle gut zu erreichen wären“. Der erste Abschnitt des Radwegs Krottenbachstraße wurde im Gemeinderat – mit den Stimmen von SPÖ, Neos und Grüne – beschlossen und befindet sich derzeit im Bau. Jedoch steht der nächste Abschnitt der Radverbindung auf der Krottenbachstraße nun auf der Kippe: Statt als baulich getrennter Zweirichtungsradweg weitergeführt zu werden, soll der Radweg als Radeln gegen die Einbahn in die parallel verlaufende Hutweidengasse verlegt werden. Eine Lösung, die bei Bezirks-SPÖ, Grüne und Neos Kritik hervorruft. „Radfahren gegen die Einbahn können wir in der Hutweidengasse sofort abfeiern. Aber was kommt dabei raus? Es ist wieder nicht sicher für die Schwächsten. Für die Familien und die Kinder!“ bemängelt Bezirksvorsteher Stv. Thomas Mader (SPÖ) die vorgeschlagene Variante. „Die präsentierte Lösung in der Hutweidengasse bedarf einer massiven Umgestaltung im Sinne einer familienfreundlichen und sicheren Fahrradstraße! Und das bedarf wiederum einer massiven Reduktion des Autoverkehrs in der Straße. Für uns steht fest: Radfahren gegen die Einbahn: Nein, weil nicht sicher. Fahrradstraße ja, weil sicher."
Zwtl.: Krottenbachstraße noch immer die beste Variante
Trotzdem sind sich SPÖ, Neos und Grüne einig, dass die Krottenbachstraße noch immer die beste Lösung sei. So referiert auch SP-Gemeinderätin Barbara Novak auf eine durchgängige Lösung des Radwegs Krottenbachstraße: „Wir setzen uns weiterhin für einen baulich getrennten Zweirichtungsradweg auf der gesamten Krottenbachstraße ein. Der Sinn dieses Radwegs dient der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmende und insbesondere der Radfahrenden. Doch sollte die Radroute zwischen Flotowgasse und Börnergasse auf die Hutweidengasse ausweichen, fordern wir eine sichere, bevorrangte Fahrradstraße in der Hutweidengasse.“
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